August 2018 – Happy End für fünf

Happy End für fünf Taro-Hunde

12 wundervolle, anstrengende Tage sind nun vergangen und mein Besuch in der Türkei bei unserem Förderprojekt Taro Germany e.V. zu ende.

Wir haben dort, zusammen mit den Arbeitern im Tierheim und einigen freiwilligen Helfern vor Ort einiges geleistet und wirklich täglich schwer gearbeitet. Wir hatten viele kranke Hunde und Katzen die zum Tierarzt geberacht und täglich versorgt werden mussten. Hunde mit Leishmaniose, gebrochenen oder verstümmelten Beinen, Tumoren, Räude, Lungeninfektionen und alte Hunde, die einfach auf der Straße entsorgt wurden… 31 Welpen kamen allein in der Zeit als ich dort war, mit Mutterhündin oder alleine, einfach auf der Straße ausgesetzt, teilweise noch so klein, dass sie mit Milch gefüttert werden müssen. Überall gab es im Tierheim was zu reparieren, die Hunde und das gesamte Areal musste entfloht werden und und und.. Ich könnte noch vieles mehr auflisten. Aber Einzelheiten berichte ich euch mal in einem anderen Post.

Was mich am Ende besonders freute, war, dass wir 5 Hunde mit nach Deutschland nehmen konnten, die hier ein Zuhause gefunden haben. Sie alle haben teilweise schon schlimme Erlebnisse hinter sich und es mehr als verdient endlich behütet zur Ruhe zu kommen:

Die kleine FLEUR (jetzt Flo) wurde als Welpe von Hunden auf der Straße übel zugerichtet. Sie hatten ihr bei einer Beißerei das komplette Rückenfell abgerissen. Sie kam so zur Behandlung zu Taro und es ging ihr schnell besser. Durch einen unglücklichen Unfall mit einem ausgebüchsten Esel verlor die Maus dann auch noch eins ihrer Augen. Sie ist jetzt in ihrem Zuhause bei Stuttgart eingezogen.

Die Hündin LILLY kam schwanger ins Tierheim von Taro Germany. Sie wurde aus schlechter Haltung gerettet und bekam kurz darauf im Tierheim ihre Babys. Ihr bisheriges Leben verbrachte sie an einer kurzen Kette, Sommer wie Winter, draußen, egal bei welchem Wetter. Noch ein paar Tage muss sie auf einer Pflegestelle bleiben und dann darf auch sie bei ihrem neuen Frauchen einziehen.

Der große ROCKET wurde vor ein paar Jahren mit Staupe am Strand gefunden. Er hätte keine Chance gehabt alleine zu überleben. Er hat die Krankheit zwar gut überstanden, leidet aber unsere den typischen Zuckungen, die nach Staupeinfektionen zurückbleiben. Dadurch und durch seine enorme Größe von 70 cm, ist er einer der Hund, der eher schwer zu vermitteln ist. Aber auch er hat nun das Glück seine Menschen gefunden zu haben.

Auch die zarte Hündin Yuma darf jetzt ihre neue, heile Welt entdecken. Sie kam letzten Sommer von der Straße zu Taro, mit ihren 8 kleinen Welpen, ausgehungert und abgemagert bis auf die Knochen. Sie ist so eine sensible, menschenbezogene Maus und kann nun zum Glück das stressige Leben im Tierheim hinter sich lassen. Sie ist bei mir im Ort vermittelt und ich bin schon ganz gespannt wie sie sich entwickeln wird.

Zu guter letzt haben wir noch die schwarze Hündin Aky mitgebracht, die von lieben Menschen in Wien adoptiert wurde. Auch sie war eine Straßenhündin, die mit ihren Welpen viel zu nah an einer Straße lebte. Ich war letztes Jahr selbst dabei, als wir sie sicherten. Ihre Welpen wurde leider, bis auf einen alle überfahren und auch der letzte schaffte es nicht und verstarb an Parvovirose. All das kann sie jetzt zum Glück hinter sich lassen..

Sie alle werden von nun an ein glückliches Leben führen dürfen und wir senden ihnen viele liebe und positive Gedanken mit auf ihren neuen Weg.

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(c) mg