Juni 2021 – Rettung eines K√§lbchens durch den GNADENHOF GOLLACHOSTHEIM!ūüźĄūüćÄ

Eine Bekannte von Susanne hatte bei einem Besuch eines Milchviehbetriebs ein vier Monate altes Kälbchen gesehen, das sofort zu ihr hinrannte und versuchte, durch die Gitterstäbe zu ihr zu kommen. Als ob es ahnte, dass es geschlachtet werden sollte…
Sie rief im Gnadenhof an, und Susanne und Martin entschieden sich zu helfen. Obwohl es die finanzielle Situation eigentlich nicht zuließ. Aber das Kälbchen sterben lassen, kam nicht in Frage.

Also wurde der Vertragslandwirt im Hochsauerland gefragt, ob er das Kälbchen nehmen könnte. Dieser hat Kälber in dem Alter und auch eine ältere Kuh, die Mutterersatz spielen konnte. Er sagte zu!

In einer sehr anstrengenden und nicht ungef√§hrlichen Fahrt wurde Ronja, so ihr Name, dann ins Sauerland gefahren, was sie erst gar nicht lustig fand und im H√§nger ganz sch√∂n rumtobte‚ĶAber Ende gut, Alles gut, alle kamen heil an und jetzt kann Ronja gl√ľcklich bis an ihr Lebensende mit ihren Freunden durchs Leben tollen.

Vor einigen Tagen durfte sie dann das erste Mal auf die Weide und sprang freudig durch die Gegend, richtiges Gras unter den F√ľ√üen und Sonnenlicht auf dem K√∂rper.

H√§tte der Gnadenhof sie nicht gerettet, w√§re ihr Schicksal als Geb√§rmaschine und Schlachtvieh besiegelt gewesen. Das ist jetzt das 18. und auch vorerst letzte Rind, das durch den Gnadenhof gerettet wurde. Die finanziellen Mittel sind komplett ersch√∂pft. So ein Rind kostet 120‚ā¨ im Monat und das eventuell 20 Jahre lang.

Hoffen wir, dass die Spendenbereitschaft bald wieder besser wird.

Hauptsache, wieder ein Tier gerettet!!

Susanne Oberheidtmann ( Gnadenhof Gollachostheim)