Bad Reichenhall e.V. – Bridge of Hope

Heute kommt nun der erste Beitrag von Bridge of Hope for Dogs in Need (ein Projekt des Tierheims Bad Reichenhall) als sehr glückliches neues Förderprojekt von Airliner4Animals e.V.

Zuallererst möchte ich euch Samuel vorstellen, den Iris Finsterle diese Woche aus dem Hesperia Kill Shelter in L.A. hat holen lassen. Als Namensvetter von Samuel Schäfer konnte sie den kleinen Kerl natürlich nicht im Stich lassen. Der kleine sass seit Ende Februar unbeachtet im Shelter, Herkunft und Alter unbekannt, aber gesund. Es ist von Shelter zu Shelter verschieden, wieviel Zeit sie den Tieren geben, um entweder adoptiert oder von einer rescue gerettet zu werden. Bei den meisten ist nach 14 Tagen Schluss und sie bekommen die Todesspritze, die meisten sind jung, gesund und verträglich mit anderen Tieren (adoptable) Auch Samuel hatte „no interest“. Er hatte Glück. Er wurde von einem Volontär auf FB gepostet und Iris hat ihn gesehen.

Bild könnte enthalten: Hund

Mehr als 1 Million! Hunde pro Jahr haben dieses Glück nicht!

Samuel ist mittlerweile kastriert, gesund und erholt sich erstmal auf der Pflegestelle in L.A..

Auf die schrecklichen Zustände in den USA bin ich aufmerksam geworden, als ich 2016 über Facebook auf der Suche nach einem kleinen Zweithund war. Ich wusste nicht, dass es überall Kill Shelter gibt und auch die Ueberpopulation, bedingt durch unzaehlige puppymills und Hinterhofzuechter, war mir nicht bekannt. Auch habe ich viele Berichte gefunden, wie viele Amerikaner ihre Tiere einfach aussetzen, wie Müll entsorgen oder zum Töten im Shelter abgeben, weil sie derer überdrüssig sind oder einfach alleine zurücklassen, wenn sie wegziehen. Ich war geschockt über die Zahl der getoeteten Tieren (vor allem Hunde und Katzen)in den Sheltern, entsetzt über den Umgang mit Familienmitgliedern in einem Land, von dem ich es nie erwartet hätte. Mein Entschluss stand fest, ich wollte eine kleine Seele retten, die niemand mehr wollte und so kam es dann auch mit Hilfe von Iris Finsterle zu „Bridge of Hope for Dogs in Need“. Dadurch konnte ich auch sehen, welch grossartige Arbeit Iris leistet und habe sie als Förderprojekt vorgeschlagen. Ich denke durch die Unterstützung von Airliner4Animals können wir besser auf diese Zustände, die, so wie ich es empfinde, niemandem bewusst sind, aufmerksam machen, damit sich langfristig etwas ändert und damit in den USA kein unschuldiges Tier mehr getötet werden muss!
(Ute Guelsen)

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März 2018:

Heute möchte ich euch 4 von Bridge of Hope for Dogs in Need gerettete Seelen vorstellen, die bereits bei Iris Finsterle in Bad Reichenhall sind. 4 verschiedene Schicksale. 4 Leben, die ohne Iris jetzt nicht mehr leben würden.
11 Hunde sind zur Zeit bei Iris in Bad Reichenhall und 26 in L.A. auf der Pflegestelle.
Iris koordiniert die Rettungsaktionen vor Ort, Arztermine und – Gespräche und den Transport mit Lufthansa nach München inkl. aller Formalitäten komplett alleine von Deutschland aus. Barbara Liwocha, eine LH-Kollegin in LAX, ist eine große Hilfe bei der Suche nach Flugpaten und beim Einchecken.
Die Not ist momentan groß in den Sheltern in L.A. und auch in anderen Teilen der USA und viel zu viele unschuldige Seelen können nicht gerettet werden! Viele werden getötet, weil es keinen Platz mehr gibt. Weil viel zu viele auch von ihren verantwortungslosen Besitzern einfach wieder abgegeben werden.

Bild könnte enthalten: Hund, im Freien und Natur„Gunda“, ein Zwergpudel, ist nun schon seit Dezember 2016 in Iris Obhut und wird auch bis zu ihrem Lebensende bei Iris bleiben. Gunda ist ca. 12 Jahre, blind und hatte erst vorletzte Woche eine schwere Operation, in der ihr ein Blasenstein und ein riesiger Mammatumor entfernt wurden. Sie ist unglaublich lieb, ich durfte am Münchener Flughafen auch schon auf sie aufpassen, als Iris meine kleine Zoe nach ihrer Ankunft durch die Zollabfertigung geholt hat.

Bild könnte enthalten: Hund„Trudy“ und „Timmy“, Chi-Mixe und beide Senioren im Alter von 12 und 9 Jahren leben seit Herbst 2017 zusammen bei Iris. Sie kommen beide aus SEACCA, einem schlimmen Highkillshelter in Downey(Los Angeles County). Trudy hatte auch Mammatumore und grottenschlechte Zähne, neben ihrem hohen Alter wahrscheinlich der Grund, warum sie im Shelter zum Töten abgegeben wurde. „Timmy“ hat auch einige Wehwehchen, er hat einen Vampirzahn und immer mal wieder Hautprobleme und eine Schulterluxation. Die beiden bleiben auf jeden Fall zusammen. Solange sich kein perfektes ruhiges Zuhause fuer die zwei findet, bleiben auch sie bei Iris.

 

„Leopold“ ist erst ein Jahr alt. Er ist ein kleiner Pomeranian. Seine Mutter war trächtig mit ihm und seinen vier Geschwistern und war auf der Tötungsliste auch in SEACCA. Kurz vor knapp, also eine Stunde vor der Tötung konnte die Mama zum Glück noch rausgeholt werden und in aller Ruhe ihr Babys bekommen. Nach vier Monaten waren sie ausreisefertig und die Mama und die Geschwister sind bereits vermittelt.

Nun braucht nur noch Leopold ein schönes Zuhause!!!!

Bitte helft uns, damit es noch viele solche Geschichten mit Happy end gibt! Helft uns im Kampf gegen Puppymills, Toetungsshelter und verantwortungslose Hundehalter! (Ute Guelsen)

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