Stories of Members

Silvia Georgi-  Der Weg meines Patenhundes Betyár

Dies ist die Geschichte meines Patenhundes Betyár. Sie steht für die vieler Hunde, die das Glück haben, im Tierheim Franz von Assisi am Balaton Schutz und liebevolle Betreuung zu finden.

Betyár war im Sommer 2016 einer meiner ersten Schüler beim Leinentraining. Er wurde als Welpe zusammen mit seinem Bruder und seiner Mutter an einer Straße gefunden und vom Tierheim Franz von Assisi aufgenommen. Betyár ist ein Kuvasz-Vizslamix, wobei er in Erscheinung und Charakter eindeutig nach seiner Mutter, einer Kuvaszdame, kommt. Ich hatte schon immer eine Vorliebe für diese Rasse und empfand sofort Sympathie für den damals 6 Monate alten, zurückhaltenden Junghund, als ich ihn in einem der Zwinger entdeckte.

Der ungarische Kuvasz wird dazu gezüchtet, um Schafherden eigenständig zu hüten. Neben einem stattlichen Aussehen, Stärke und Klugheit bringt er auch oft einen  verschmitzten Charakterzug mit. So überraschte es nicht, dass sich unser erster Versuch eines gemeinsamen Spaziergangs entsprechend amüsant gestaltete. Betyár lag da wie ein Stein, und ich setzte am anderen Ende der Leine mein ganzes Repertoir an Überzeugungskünsten ein, um ihn zum Aufstehen zu bewegen. Gut Ding braucht bekanntlich Weile. Irgendwann fasste ich ihn beherzt um den Bauch und hob ihn an. Das zeigte Wirkung, und wir bewegten uns in dieser Pose vorwärts. Einmal in Schwung gekommen, ergab sich der Rest bald von alleine. Betyár erkannte schnell, dass die Leine der Weg zu ausgiebigen Spaziergängen über Felder und Wiesen bedeutete. Es war sehr schön mitzuerleben, wie er diese für ihn neue Welt entdeckte.

 

Am Ende meines Urlaubs fiel der Abschied sehr schwer. Ich hätte Betyár gerne adoptiert, doch die Vernunft musste die Oberhand behalten. Er brauchte ein schönes Zuhause mit großem Garten. So blieb mir nur, mich von ihm zu verabschieden und zu hoffen, dass er bald passende Adoptiveltern bekommt.

Als ich mich einige Zeit später nach ihm erkundigte, teilte mir Ulrike die Tierheimleiterin mit, dass ihn jemand adoptieren wollte. Während der ersten Probetage im neuen Heim kam es jedoch leider zu einer Situation, in der Betyár zuschnappte. Daraufhin brachte man ihn umgehend zurück. Das war für mich unerklärlich, da ich ihn nur sanft, zurückhaltend und verspielt kannte. Jetzt galt er als schwer vermittelbar.

Im Herbst war ich wieder vor Ort und verbrachte mit ihm und den anderen Hunden, die ich an die Leine gewöhnte, eine tolle Zeit. Im Frühjahr 2017 kam dann die gute Nachricht. Ulrike hatte Betyár an ein älteres Ehepaar mit großem Grundstück vermittelt. Meine Freude war umso größer als ich erfuhr, dass sie in der Nähe meines Urlaubsortes wohnten. Als ich kurze Zeit später wieder dort war, nahm mich Ulrike auf einen Besuch bei dem Ehepaar mit. Obwohl ein halbes Jahr vergangen war und Betyár nun zu seinen neuen Leuten gehörte, erkannte er uns wieder und begrüßte uns freudig.

Da es im ländlichen Ungarn noch nicht sehr verbreitet ist, mit seinem Hund spazieren zu gehen, übernahm ich dies gern.

Unser Weg führt uns nun durch Weinberge und Wälder mit einem wunderschönen Blick auf den Balaton und die panonische Landschaft. Betyár ist angekommen. Er freut sich immer auf unsere Spaziergänge, aber genauso, wenn es am Ende wieder nach Hause geht.

 

Sabine Auras: We fly to help – Wir nehmen das wörtlich! (Dezember 2017)

Was haben viele Lufthansa Kolleginnen und Kollegen und wahrscheinlich Flugbegleiter aller Airlines eigentlich fast alle gemeinsam?
Viele von uns lieben Tiere und engagieren sich in ihrer Freizeit (seht Euch das Video von Nicole Schumacher an), oder haben nebenberuflich mit Tieren zu tun oder arbeiten ehrenamtlich im Tierschutz oder verlieben sich um Urlaub in einen Straßenhund oder in eine Katze, die dann vielleicht sogar adoptiert wird.

Und natürlich schauen wir nach einem langen, meist anstrengenden Flug, ob es den Streunern am Ankunftsort „einigermaßen gut geht“.
Hier sehen wir Sabine Auras bei der Ankunft in Mumbai- und dies machen viele unserer tierlieben Kollegen und Kolleginnen weltweit auch so. Warum auch nicht? Ein bisschen Futter dabei, frisches Wasser und es macht die Welt der Hunde oder Katzen für ein paar Momente einfach schöner- und uns geht das Herz auf!
Viele von uns werden mittlerweile schon weltweit auf allen möglichen Stationen von den Vier-Beinern „sehnsüchtig“ erwartet 🙂

Wer uns finanziell unterstützen möchte- wir freuen uns auf weitere Mitglieder in unserem Verein Airliner4Animals e.V.:
https://docs.google.com/…/1FAIpQLScR29JHEEh1fcWgL5…/viewform

Und Spenden sind immer auch gerne willkommen:
DE35 4401 0046 0338 4414 66
www.paypal.me/airliner4animals
(donate@airliner4animals.com)

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Conny Zalman: Ein neues Zuhause für Bobby (November 2017):

Dies ist eine Geschichte, eine kleine Love Story, und weil sie schön ist, wollen wir sie posten. Conny Zalman, ebenfalls Mitglied von Airliner4Animals e.V., schenkt einem Lebewesen das Größte, was es auf dieser Welt geben kann:

„Am 1. Oktober schrieb Denise Zijnen in die interne Gruppe Airliner4Animals:
Kann jemand etwas tun?
Darunter ein Post der Facebook-Seite „Tötungshunde Wir Wollen Leben“

Bobby –
ein einjähriger Labradormix sitzt in Rumänien in einer Tötungsstation – sein Blick, seine Augen lassen mich auf Anhieb nicht mehr los.

Kurz darauf kontaktierte ich Kathrin Berger vom Verein „tierhilfe-jetzt“ und informierte mich über Bobby und den Ablauf einer möglichen Adoption und er wurde bis zum nächsten Tag für mich reserviert. Eine Nacht darüber geschlafen, stand für mich die Entscheidung fest: Bobby soll sein für-immer-Zuhause bei mir finden.
Ein sehr kleines Team sitzt in Boldesti – Rumänien – und versucht, manchmal auch vergeblich, so viel Hunde wie es irgend geht, aus der Tötungsstation zu vermitteln. Denn nur Hunde, die per schriftlicher Einwilligungserklärung einen Adoptanten haben, können aus der Tötung in ein Shelter verlegt werden um dort untersucht, geimpft, gechipt und kastriert zu werden. Nach einigem Hin und Her, was die Ausreise von Bobby betrifft, ging er am 17. November endlich auf die Reise in sein neues Zuhause. Der Transport war in meinen Augen sehr gut organisiert. Es wurde ein Chat eingerichtet, der uns ständig auf dem Laufenden hielt, wo sich der Transporter gerade aufhält, welche Hunde übergeben werden konnten, Bilder davon wurden aktuell hochgeladen. Samstagnacht 0:15 Uhr war es dann endlich soweit. Der Transporter traf in Rüsselsheim zur Übergabe ein. Als ich da zum ersten Mal Bobby live im Trapo sah, musste ich schon sehr kämpfen, dass mir nicht die Tränen in die Augen stiegen.

Nachdem die Formalitäten erledigt waren, wurde mir Bobby in den Arm gelegt.

Er drückte sich so fest an mich, natürlich aus lauter Angst, aber ich wusste sofort, dass ich ihn nie mehr loslassen möchte und werde.

Bobby ist jetzt seit einer Woche bei mir, hat schon gut Vertrauen aufgebaut, schläft aber sehr viel und wenn er nicht schläft, will er pausenlos gekrault und gestreichelt werden.

Er ist sehr ängstlich, Wohnung und Terrasse ist sein Terrain, weiter möchte er im Moment noch nicht, aber ich gebe ihm die Zeit und die Zuneigung die er braucht.

Ich kann nur jeden dazu ermuntern, sich für ein so liebevolles Geschöpf zu entscheiden.“

Eine kleine „Weihnachtsgeschichte“- wir wünschen Bobby alles Gute in seinem neuen Zuhause.

Bild könnte enthalten: HundBild könnte enthalten: Hund und Innenbereich

Wir wissen, dass unter den Mitgliedern aber auch unter den Fans viele solche tolle Geschichten existieren- lasst uns teilhaben daran und schickt uns gerne Eure Geschichte an info@airliner4animals.com

DANKE

Vielleicht möchtet Ihr Mitglied werden oder eine Mitgliedschaft zu Weihnachten verschenken?