Eine kleine Rückschau anlässlich unseres 3.Vereinsjubiläums

Unser aktueller Vorstan: Andrea Sabel, Samuel Schäfer, Guido Schäfer

Immer wieder kam mir der Gedanke, dass wir alleine durch den Arbeitgeber vieler von uns, ein großes Netzwerk haben. Und relativ schnell wurde uns klar, dass wir in Deutschland selbst schon so viele traurig, wartende Tiere in den Tierheimen haben und unsere Hilfe eigentlich darin bestehen sollte, in erster Linie finanziell zu unterstützen.

Wir orientierten uns in der Gründungsphase an dem Vorbild der Help Alliance, die ebenfalls Projekte weltweit in erster Linie finanziell unterstützt und durch Besuche sicherstellt, dass Gelder auch sinnvoll und vor allem richtig eingesetzt werden.

Die Arbeit begann in dem Moment, als ich die Idee kundgetan hatte.
Es musste eine Satzung her, wir bekamen hier große Unterstützung von einen guten Freund. Es musste ein “Arbeitsplan” erstellt werden.

Und es musste ein Logo erstellt werden. Die ersten Ideen dazu habe ich noch gespeichert. Ich wollte einen Flieger, damit der Bezug zu dem fliegerischen Hintergrund, den viele von uns nun mal haben, hergestellt werden konnte. Auf den Flieger zeichnete ich dann einige Tiere, die, weil ich nicht gut malen kann, aus Kopf und vier Beinen bestanden, ohne dass klar wurde, welche Tiere ich da eigentlich darstellen wollte.

Die Idee wurde schließlich von einer Arbeitskollegin von Guido aufgegriffen und ihr Mann war es, der uns dieses Logo kreierte, welches mittlerweile sehr bekannt geworden ist.

Bilder aus unseren Förderprojekten (Stand: September 2019)

Das vielleicht schwierigste war die Namensfindung…nächtelang lagen wir, mein Mann und Vincent wahrscheinlich auch wach und grübelten. Jeder erdenkliche Name war schon vergeben.
Irgendwann kam dann der Begriff “Airliner”, mit dem ich alle Menschen meine, die etwas mit der Fliegerei zu tun haben. Ob Flugbegleiter, Cockpit Kolleginnen und Kollegen oder Bodenmitarbeiter oder deren aller Familienangehörige, oder Mitarbeiter von Catering, Menschen die im Backoffice arbeiten. All diese gehören für mich zu dem Begriff „Airliner“

Unser Name wurde übrigens auch bewusst Airline- unabhängig gewählt, denn ob man für die Airline A oder B arbeitet oder schwärmt, sollte keine Rolle spielen, wenn es um ein Ziel geht:

Das Leben vieler unschuldiger Lebewesen zu retten.

Das Besondere an Airliner4Animals e.V. ist einfach, dass wir selbst kein Projekt betreiben, sondern dass wir verschiedene Projekte weltweit finanziell unterstützen. Dabei arbeiten wir mit Projektpaten zusammen, die regelmäßig über ihr Projekt berichten und es auch kennen und besuchen.

Die echte Arbeit von Airliner4animals ist eher langweilig und vor allem für mich, der keine geborene „Büromaus“ ist, immer anstrengend. Zahlen, Excelltabellen, Vereinssoftware, Buchhaltung, Ordnersysteme, Webmaster, Drucker und Scanner- das sind nur einige Begriffe, die ich seit Vereinsgründung immer und wieder höre.

Die Flut der Anfragen per Mail und Messenger nehmen weiter zu und es ist (fast) nicht mehr zu schaffen, alles zeitnah zu beantworten. An dieser Stelle bitten wir um Verständnis, wenn und dass es auch mal länger dauern kann.

Umso interessanter ist es deshalb auch für uns Vorstandsmitglieder immer mal auch, eines unserer Projekte zu besuchen und ganz nah am Geschehen sein, bei den Tieren.
Und diese Besuche sind für unseren Verein immer wichtig. Sie werden begleitet von Spendenaktionen, von Livevideos, mit denen wir Euch berichten und wir freuen uns immer, dass wir mit den Tierschützern vor Ort zusammenarbeiten dürfen und ihre Arbeit dokumentieren dürfen. Oftmals haben wir viel Spaß, manchmal haben wir auch schon zusammen geweint wegen der diversen Notfällen, denen wir Zeuge geworden sind.

Unser größter Erfolg: Deutscher Tierschutzpreis 2018 (3.Platz)

Wir wollen aber bei dem Positiven bleiben: Wir konnten schon viel erreichen, mehr als wir jemals für möglich gehalten haben. Mehr als wir jemals gedacht haben.

Es fehlen nicht mehr viele, dann haben wir 700 (!) aktive Mitglieder in unserem Verein. Das Ziel von 100-150 neuen Mitgliedern alleine für 2019 haben wir schon längst überschritten.
Man muss sich mal vorstellen: Wir haben alleine 2019 200 (!) neue Mitglieder gewinnen können, das bedeutet, das wir an jedem zweiten Tag ein neues Mitglied erhalten haben!

Wir konnten seit Bestehens des Vereins mehr als 250 000 EURO an Geldern für den Tierschutz einnehmen. Das macht uns sehr stolz und natürlich überglücklich.

Dies sind einfach Zahlen, was dahinter steht: Der nie aufhörende Wunsch den schwachen, hilflosen und gequälten Seelen dieser Welt zu helfen!

Wir haben neben unseren 9 Förderprojekten, die quartalsweise Geld von uns erhalten auch eine Patenschaft für unsere Elefantendame „Boonmee“ übernehmen und es macht uns tierisch glücklich, dass wir mit Euren Geldern einen Großteil ihrer Futterkosten übernehmen können.

Wir haben einen „eigenen“ Spürhund im KNP, er heißt Rambo Themba und konnte ebenfalls mit unseren/ Euren Geldern finanziert werden und vor allem auch seine Ausbildung konnten wir finanziell unterstützen. Der Hund wird dort eingesetzt als wichtigste Waffe im Kampf gegen Wilderei.

Neben den aktuellen Projekten konnten wir aber auch schon diversen anderen Projekten mit unserem Notfalltopf helfen und dadurch unzähliges Tierleid mindern.

Wir zahlen mit den Geldern hauptsächlich Futter, Tierarztkosten, Kosten für Medikamente und natürlich Kastrationen.

Durch unser immer größer werdendes Netzwerk, konnten schon viele Tiere ein schönes Zuhause finden, obwohl Airliner4Animals e.V. selbst gar keine Tiere vermittelt, unsere Förderprojekte allerdings schon.

Wir haben seit Beginn der Vereinsarbeit über uns selbst viel gelernt, Neues erfahren, mussten uns von einigen Menschen und auch von einigen Projekten trennen, konnten aber auch viele neue und gute Menschen kennenlernen. Der Verein bringt nach wie vor Menschen zusammen.

Auf den Bildern in der Slideshow seht Ihr die Hauptverantwortlichen unseres Vereins, die Projektpaten, diejenigen, die uns bei Facebook und Instagram und Twitter unterstützen. Natürlich sei hier auch unser Webmaster Matthias Guenter erwähnt, ohne dem NIX funktionieren würde.

Ihnen allen gilt natürlich der Dank, denn alle tun dies ehrenamtlich, alles in der Freizeit neben den eigentlichen Berufen und dem Alltag mit seinen eigenen Sorgen und Problemen.

Wir möchten an dieser Stelle auch allen DANKE sagen, die von Anfang an, an uns geglaubt haben, uns eine Chance gegeben haben und natürlich ebenfalls an alle, die uns seitdem unterstützt haben. Ebenfalls DANKE an alle, die zweifelten und uns bremsen wollten, das hat uns nur noch stärker gemacht!

Danke im Namen des gesamten Teams❤️ (Samuel Schäfer)

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