Angels without wings e.V.

Ein Tierschutzverein mit dem Hauptsitz in Regensburg, welcher sich mit viel Herz und Helfern vor Ort in Rumänien ( 2. Sitz in Bukarest ) vor allem für verwahrloste, kranke und verletzte Hunde auf den Straßen einsetzt und Hunde aus Sheltern rettet, wo sie kaum eine Überlebenschance haben.

Unser Engel Verena Brandstätter-Schreiber, auch eine wunderbare Lufthansa Kollegin von uns wird unsere Projektpatin sein und uns regelmäßig mit Informationen über das Geschehen in Rumänien versorgen.

Bild könnte enthalten: Hund und TextDie ca. 60-80 Hunde ( aus dem ganzen Land ), darunter auch Ziegen, ein Bulle, ein Schweinchen und eine Kuh werden außerhalb von Bukarest in privaten Sheltern untergebracht, wo sie liebevoll versorgt werden. 2/3 der Hunde sind in privaten Sheltern untergebracht , die restlichen Hunde werden, weil sie alt oder krank sind, auf Gnadenplätzen versorgt.
Die Unterbringung kostet den Verein natürlich Geld, pro Hund ca. 35€ im Monat, welches sich nur aus Spenden finanzieren lässt.

Ziel des Vereins ist es, nicht die Tiere um jeden Preis in andere Länder zu vermitteln, sondern die Tiere mit den Menschen und Familien vor Ort zusammenzubringen und den Seelen, die keine Chance auf eine Vermittlung haben ein erträgliches Leben zu ermöglichen.

Selbstverständlich haben wir 450€ für Angels Without Wings e.V. Zurück gehalten und werden auch direkt überwiesen.

AUGUST 2018


Wir von Angels Without Wings e.V. – wir helfen Tierensind jedes Mal glücklich, wenn einer unserer Hunde ein neues Zuhause findet. Auch nach der Adoption bleiben wir für unsere Adoptanten erreichbar, stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite und freuen uns, wenn wir mitbekommen, dass unsere Schützlinge aufblühen.

Extra dafür haben wir eine Gruppe gegründet bei Facebook, in der alle, die ihre Zustimmung gegeben haben, mit ihren Lieblingen versammelt sind.
Dort wird sich rege ausgetauscht, doch bei komplizierten Fragen stehen wir vom Team natürlich auch persönlich zur Verfügung.

Eine Frage taucht überdurchschnittlich oft auf. In der Gruppe, per Nachricht oder am Telefon. Immer wieder.

„Warum hat mein Hund Angst vor Männern?“

Diese zentrale Frage zieht sich durch fast alle Tierschutzvereine, nicht nur durch AWW.

Anfangs standen wir auch oft ratlos da, bis wir miterleben mussten, was den Streunern in Rumänien passiert, wenn sie nicht schnell genug sind.

Folgende Situation:

Einige Streuner halten sich am Straßenrand auf, sie dösen, stehen rum und sind völlig arglos.
Ein Transporter fährt heran, sehr langsam und irgendwie unauffällig. Die Tür öffnet sich, heraus springen zwei Männer mit langen Stangen, an deren Ende sich eine Schlinge befindet.
Sie stürmen auf die Hunde zu, einer drängt sie ab, der andere zieht blitzschnell die Schlinge über den Kopf des Hundes, reißt die Stange nach oben und die Schlinge zieht sich zu. Gleichzeitig reißt er den Hund mit der Stange in die Luft und lässt ihn auf die Straße knallen. Es geht alles so schnell und der zweite Hundefänger macht das gleiche mit dem anderen Hund. Der Rest der Streuner ist in Panik geflohen.

Die Männer schreien und grölen, zerren die am Boden liegenden Hunde zum Transporter und wollen sie immer noch an der Schlinge hängend, hineinwerfen, um sie ins Tötungsshelter zu bringen.

In diesem Falle konnten wir eingreifen und die Hunde in Sicherheit bringen. Aber nicht immer sind beherzte Tierschützer in der Nähe.

So passiert das immer mit den Hunden und den Hundefängern. Immer brutal und voller Gewaltbereitschaft. Sie nehmen keine Rücksicht auf die Lebewesen, sie sind hämisch und grölen vor Freude. Aber klar, die EU finanziert dieses System. Gelder werden bereitgestellt für Kastrationen, doch die Prämie wird lieber aufgeteilt zwischen Hundefängern, Veterinären und Stadtverwaltung. Die EU fragt nicht nach, sondern zahlt munter weiter.

Die beiden geretteten Hunde werden für den Rest ihres Lebens Angst haben vor Männern, weil das ein traumatisches Erlebnis war. Ebenso die anderen Streuner, die das mitbekommen haben.
Sie alle sind irgendwann durch hundertfaches Erleben solcher Situationen so sensibilisiert darauf, Männern auszuweichen, vor ihnen davonzulaufen oder sich sofort „ohne Grund“ gegen sie zu wehren, dass dieses Verhalten bis in die Gegenwart anhält.

Wenn sie in ihrem Zuhause angekommen sind, begegnen sie unweigerlich Ehemännern, Söhnen, Brüdern, Onkeln, Schwägern, Trainern, Spaziergängern, Powerwalkern.
Wenn letztere dann auch noch diese Walkingstöcke benutzen, ist es um die Selbstbeherrschung der Hunde oft geschehen.

Und all das erklären wir unseren Adoptanten, die fragen, warum unsere Schützlinge Angst vor Männern haben. Und wir erklären ihnen, was sie tun können, dass es lange dauern kann, manchmal nie funktioniert.

Manche Traumata bleiben ein Leben lang. Aber Hunde sind wunderbare Geschöpfe. Sie wollen gefallen. Und sie wollen unbedingt ihr Zuhause behalten. Deshalb geben sie alles, damit sie mithilfe unserer tollen Adoptanten ein neues sorgenfreies Leben beginnen können.
Und unsere Adoptanten tun alles, damit die Hunde es schaffen, ihre Ängste loszuwerden.

Danke dafür und für die unendliche Geduld.

AUGUST 2018

Liebe Freunde von Angels Without Wings e.V. – wir helfen Tieren,

diese bezaubernden Hundebabys wurden in Bukarest gefunden. Sie haben keine Mutter, die sich um sie kümmert. Sie sind ohne Hilfe hoffnungslos verloren.
Sie haben sich tagelang auf einem Parkplatz eines Supermarktes aufgehalten. An einer sehr befahrenen Straße. Dieser Ort bedeutete akute Lebensgefahr für die Babys.
Wir sind nur ein sehr kleiner Verein mit sehr wenig Geld, wir haben hin und her gerechnet, aber wir stehen mit dem Rücken zur Wand.
Wir hatten keine Chance, diese kleinen Winzlinge in unsere Obhut zu übernehmen.
Uns hat es das Herz gebrochen, denn wir mussten tatenlos zusehen, ohne sie retten zu können.
Wir haben hin und her gerechnet, es ging einfach nicht.
Und dann kamen drei Engel daher. Drei Menschen, die völlig selbstlos und ohne zu zögern, einen Betrag zusammengebracht haben, der es uns ermöglicht, diese Winzlinge aufzunehmen.
Es waren fünf, wir haben nur vier gefunden. Noch suchen ein paar Freunde des Vereins nach dem fünften Baby, aber die Situtation ist fast hoffnungslos.

Aber vier Babys sind in Sicherheit. Der Spendenbetrag reicht aus, sie zur medizinischen Erstversorgung zu bringen, sie zu impfen, zu entwurmen, mit einem Chip zu versehen. Spezialfutter müssen sie auch haben, denn sie sind erst geschätzt 4 Wochen alt. Deshalb brauchen sie spezielles Aufpäppelfutter. Und sollten sie krank werden oder schon krank sein, das wissen wir noch nicht, reicht das Geld auch dafür. Wir werden es sehr bewusst einsetzen und sparsam sein, damit sie möglichst lange bei uns bleiben können.
Ein Babymädchen hat bereits eine Patin gefunden, sie übernimmt die monatlichen Kosten von Unterbringugn und Futter. Der Aufpreis für das Spezialfutter wird aus der Spende genommen.
Für die anderen drei (noch ein Mädchen und zwei Jungs) könnten wir gerne noch Patenschaften annehmen.
Eine Vollpatenschaft ist möglich (monatlich 35 Euro), eine Teilpatenschaft (20 Euro monatlich) oder eine Futterpatenschaft (15 Euro im Monat).
Wir sind für jede HIlfe dankbar, denn nur so können sie in unserer Obhut bleiben, bis wir für sie Familien gefunden haben, die sie adoptieren wollen.


JULI 2018

Wofür stehen wir eigentlich? Was bedeutet unser Name
Angels Without Wings e.V.?

Tatsächlich sind wir Engel. Ohne Flügel zwar, aber Engel. Zumindest für die Hunde, um die wir uns kümmern.
Wir retten die Hunde aus den öffentlichen Sheltern, die am Ende sind, die verlorenen, die verlassenen, die vergessenen, die verhungerten, die vernachlässigten, die verletzten.
Sie alle nehmen wir in unsere Obhut. Und kümmern uns um sie.

Bild könnte enthalten: Hund
Es gibt zu viel Elend und wenn wir könnten wie wir wollten, würden wir alle retten. Dazu sind wir leider zu kleine Engel mit einem zu kleinen Budget.
Aber für „unsere“ Hunde sind wir die Größten. Doch das ist nicht wichtig, wir sind die Stimme derer, die niemanden sonst haben.
Die geprügelten, die gepeinigten, die gequälten, die geschlagenen, die ausgesetzten, die gealterten, die gebrechlichen, die liebebedürftigen Seelen sind die, die uns wichtig sind.
Jeder einzelne gerettete Hund ist es uns wert. Ist es wert, dass wir unsere Freizeit opfern, dass wir manchmal die Familie links liegen lassen, dass wir immer aufmerksam sind, dass unsere rumänischen Teamkollegen ackern bis zum Umfallen, dass wir stundenlang am Rechner sitzen, um Adoptanten zu finden. Dass wir im Team diskutieren, was wir optimieren können.
Kurz, dass wir uns selber manchmal vergessen.
Egal, denn für das Leben unserer Schützlinge kämpfen wir.
Deshalb sind die folgenden Bilder nur stellvertretend für all diejenigen, die uns so dringend brauchen.
Anbei seht ihr Fotos mit Hunden die mittlerweile ihr happy End erleben durften♥
Gilda und Verena

Mai 2018:

Wenn man sich schon lange Jahre mit dem Tierschutz beschäftigt, ist man einiges gewohnt und man muss sich einen dicken Schutzpanzer zulegen, wenn man nicht an einzelnen Schicksalen zerbrechen will.
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.Und doch gibt es immer wieder Momente, da brechen auch wir von Angels Without Wings in Tränen aus.
Weil wir Entscheidungen treffen müssen. Entscheidungen über Leben und Tod. Über Leben und Tod eines Tieres, das schwer verletzt aufgefunden wird. Verletzt durch Menschen. Menschen, die eigentlich das Tier töten wollten. Ob aus purer Mordlust oder Unachtsamkeit, das wissen wir nie. Aber manchmal kommt auch in uns Mordlust auf. Doch wir sind besser als diese Menschen und so treffen wir unsere Entscheidung. Im Falle von Anki haben wir uns für sein Leben entschieden. Sein „Besitzer“ brauchte ihn nicht mehr.
Und das war richtig so. Hier ist könnt ihr seine Geschichte lesen:

Hat ein Mensch, der aufgrund einer Rückenmarksverletzung an den Rollstuhl gebunden ist, das Recht auf ein lebenswertes Leben verspielt?
NEIN, werden alle rufen, die diese Frage lesen.
Dann stellen wir eine neue:
Hat ein HUND, der aufgrund einer Rückenmarksverletzung an den Rollstuhl gebunden ist, das Recht auf ein lebenswertes Leben verspielt?
Hier werden schon einige Leute nachdenklich sein. Einige schon, wir nicht.

Seht euch Anki an: Voller Leben, verspielt, munter, menschenbezogen, verschmust, friedfertig.
Mit Rollstuhl.
Anki wurde von einem Auto angefahren und blieb bewegungslos auf der Straße liegen. Sein Besitzer, nicht mehr ganz jung, hatte keine Verwendung mehr für ihn.
Warum auch? Man kann sich doch jederzeit einen neuen Hund von der Straße „pflücken“. Es gibt genug von ihnen, überall in Rumänien.

Wir waren zur Stelle und haben ihn aufgenommen. Antoneta, unsere Seele für die Hunde, hat ihn in die Klinik gebracht.
Voller Hoffnung und mit bangem Herzen.
Die Diagnose war niederschmetternd:

Gelähmt.Für.Immer.

Bild könnte enthalten: Hund und im FreienBild könnte enthalten: Hund und im Freien

Nun lebt er auf einer Pflegestelle in Rumänien. Optimal ist es dort nicht für ihn. Viele Treppen und Hindernisse.

Anki bräuchte ein Wunder. Daran glauben wir nicht mehr, doch wir glauben an die Menschen, die diesen Beitrag schon bis hierher gelesen haben. An die Menschen, die denken, dass er leben soll, auch wenn er an den Rollstuhl „gefesselt“ ist. An die Menschen, für die ein Rollstuhl kein Hindernis ist ist, an die Menschen, die diesen Beitrag nun wie verrückt teilen, an die Menschen, die vielleicht jemanden kennen, an die Menschen, die seine Geschichte weiter erzählen.
Und dann glauben wir an den einen Menschen, der ihn zu sich holt. Ganz fest.

Geburtstag: etwa 23.08.2016
Rüde
klein / 8 kg
Alle wichtigen Impfungen, gechipt und mit EU- Heimtierausweis
kastriert: ja
getestet Mittelmeerkrankheiten: ja
im Shelter seit: 21.08.2017

Mai 2018:

Nur wer eine Reise macht, der kann was erleben…

…das ist unser Motto von Angels Without Wings e.V. für den Monat Mai.
Angels Without Wings besteht aus zwei Teilen. Wir haben unsere rumänischen Tierschützer, die in und um Bukarest pausenlos und natürlich ehrenamtlich im Einsatz sind.
Sie sind vor Ort und eilen zu Hilfe, wenn Hilfe gebraucht wird. Wenn Hunde in Not sind, wenn die Erlaubnis erteilt wird, Hunde aus den Tötungssheltern zu holen, wenn ein verletztes oder sehr altes Tier sich nicht mehr selbst helfen kann, sind sie zur Stelle.

Bild könnte enthalten: Himmel, im Freien und NaturUnd natürlich haben wir die deutschen Tierschützer. Sie sitzen gemütlich zuhause, erledigen nach Feierabend mal eben so ein bisschen Schreibarbeit und dann ist wieder ein paar Tieren geholfen.
Haha, das wäre schön. So ist es aber nicht. Natürlich können wir nicht in Rumänien sein, denn wir haben unser Leben hier.

Doch wir arbeiten synergetisch zusammen. Die Rumänen und die Deutschen. Eine große Freundschaft im Namen der Tiere.
Doch damit wir nicht nur Nachrichten beantworten, Behördenpost erledigen, Spenden sammeln, Vorkontrollen erledigen, Telefonate mit Interessenten führen, Informationen über die Hunde sammeln und in einer Datei anlegen, Geld überweisen und ständig Kontakt halten untereinander, wollen wir uns natürlich einen Eindruck verschaffen, wie es aktuell zugeht mit den Hunden.

Deshalb fliegen wir zu ihnen. Am 30. Mai geht es los. Aus aller Welt kommen beide Teams zusammen und wir nehmen auch noch Freunde mit. Freunde, die uns und unseren Hunden nahestehen, die uns unterstützen, die uns helfen, ein Zuhause für sie zu finden und natürlich unsere allerbesten Freunde, die schon Hunde von uns zu sich geholt haben.

Und wir werden sie alle treffen. Betty und Anton, Happi und Miri, Bigi und Nero und alle anderen. Die sanften, die ängstlichen, die aufgedrehten und die, die ganz besonders unsere Hilfe brauchen, weil sie jedes Vertrauen zu den Menschen verloren haben. Und die mit den Handicaps.
Alle, wirklich alle, tragen wir im Herzen.

Die Koffer, die wir mitnehmen, enthalten etwa 2 Kleidungsstücke und eine Zahnbürste. Der Rest des Raumes wird gefüllt. Mit Leckerlies, mit allerlei Pflegesachen für die Hunde. Mit Spielzeug, mit besonderem Futter für besondere Hunde.
Wer braucht schon Klamotten, wenn er sich an Felle kuscheln kann?

In Bukarest werden wir vieles besprechen und planen. Ein vorhandenes Shelter soll einen Freilauf bekommen und angebaut, ein Container soll gekauft und ein weiteres Transportunternehmen soll kennengelernt werden. Hunde müssen in die Klinik, Finanzen werden besprochen, alle Hunde werden fotografiert werden, damit wir sie immer aktuell vorstellen können und natürlich werden wir uns ausgiebig um die Fellnasen kümmern.
Und natürlich müssen wir auch unsere anderen Tiere besuchen, die wir auf privaten Pflegestellen unterbringen.

Alles in allem stehen uns aufregende und sicher auch sehr anstrengende Tage bevor. Aber das ist egal. Wir freuen uns, dass wir einmal als Team vollständig zusammenkommen und dass wir alle unsere Tiere persönlich begrüßen und beschmusen können.

Bild könnte enthalten: TextBild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Hund, Text und im FreienBild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Innenbereich

Was braucht man mehr?

Vielleicht einen starken Verein, der dahinter steht?

Werdet Mitglied im Verein Airliner4Animals e.V.:

https://docs.google.com/…/1FAIpQLScR29JHEEh1fcWgL5…/viewform

SPENDEN an:
DE35 4401 0046 0338 4414 66
donate@airliner4animals.com
www.paypal.me/airliner4animals

Weitere Infos auf www.airliner4animals.com

März 2018:

Wir, Angels Without Wings e.V., das glückliche 7 Förderprojekt von Airliner4Animals e.V. sind durch die verschiedenden Wohnsitze unseres Teams durchaus unter bestimmten Umständen bereit, einen unserer Schützlinge nach Amerika zu vermitteln. Dies sind Ausnahmen, aber Aktionen, die wir durchaus auch stemmen können.Lehnt euch zurück, nehmt euch einen Augenblick Zeit und lest, was wir völlig tierverrückten Menschen auf die Beine gestellt haben:

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.Schwer verletzt wurde Tera in Rumänien von gefunden, ihr linkes Vorderbein war nicht mehr zu retten, weil es mit einer Axt abgehackt wurde und so musste es amputiert werden. Ein tolles Ärzteteam hat sie operiert und sich zwei Wochen lang um sie gekümmert, bis sie wieder bewegungsfähig war.

Der mit uns eng befreundete österreichische Verein Lucky Dogs Ranch hat uns mit allem unterstützt, weil wir nicht vor Ort sein konnten. Die Vorsitzende des Vereins hat sich um Tera gekümmert, als wäre sie ihre eigene Hündin.
Vom Krankenhaus ist sie zu einer wunderbaren Familie gezogen und dort konnte sie lange Monate bleiben, denn ein öffentliches Shelter kam nicht in Frage. Das hätte sie nicht überlebt.
Ein enger Freund von uns hat während seines Aufenthaltes in Rumänien, das tapfere Mädchen regelmäßig zum Tierarzt gefahren, denn sie benötigte eine engmaschige Kontrolle und weitere medizinische Versorgung.
So lebte sie in Rumänien in einer privaten Pflegestelle und wir haben fieberhaft in Deutschland nach Adoptanten für diese wunderbare, ausgeglichene und bescheidene Hündin gesucht.
Doch das Schicksal hatte etwas anderes mit ihr vor. Eine Kollegin unseres Teammitglieds Andrea im schönen sonnigen Florida wurde durch Andreas Schilderung auf sie aufmerksam. Sie sah ihre Bilder und verliebte sich in sie. Also Amerika sollte Teras neues Zuhause werden.
Glückseligkeit, Hoffnung, Freude und Resignation vermischten sich in unserem Team.
Wie sollte es uns gelingen, Tera von Rumänien nach Florida zu bringen? Die Kosten waren einfach zu hoch, als dass wir sie den Adoptanten aufbürden konnten.
Und unser Verein zu klein, so viel Geld haben wir gar nicht in der Kasse. Über 1200 Euro sollte es kosten. Eventuell mehr, eventuell weniger.
Wir haben einen Aufruf gestartet auf unserer Facebook-Seite, denn wir brauchten nicht nur Geld, nein wir brauchten auch Flugpaten.
Und siehe da, es geschah etwas. Tera muss einen gigantischen Schutzengel haben.
Da hatten wir eine Idee:
Tera könnte mit einem ganz normalen Transport nach Deutschland kommen, auf eine Pflegestelle und von Frankfurt aus nach Tampa in Florida fliegen. Das wäre nur ein Bruchteil der Kosten und das konnten wir alle zusammen stemmen. Die Reisekosten waren gedeckt.
Der Transport hat sie von Rumänien nach Deutschland gebracht. Einer der Fahrer war VALI hatte ein besonderes Auge auf sie, denn sie hat während des gesamten Transportes in einer Box an seiner Seite gesessen.
Und wieder öffnete sich eine Tür…
Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die lachenEin Engel hat Tera vom Transport in Frankfurt abgeholt und Tera konnte bis zu ihrem Abflug mit anderen Hunden rumtollen, spielen und sich erholen und Kräfte tanken.
Und glücklicherweise wohnt ein Teammitglied von AWW nur ein paar Minuten entfernt.
Schnell hat sie sich Urlaub genommen und natürlich war es für sie Ehrensache, das zauberhafte Mädchen zum Flughafen zu fahren.
Eine Box wurde bei Amazon bestellt, im Hintergrund suchten wir einen Flugpaten. Eine Flugbegleiterin des Fluges, der Tera nach Hause bringen sollte, erklärte sich bereit. Aber sie darf nicht als Flugpate fungieren, wenn sie „on duty“ ist. Kurzerhand spannte sie ihren Mann ein und er erklärte sich bereit, den Flug nach Tampa zu begleiten.
Im Hintergrund hielten wir den Kontakt zusämtlichenLufthansa-Kollegen die uns halfen mit den nötigen Informationen, haben für den Flug gesorgt, die Termine abgestimmt und alles koordiniert. Ein logistisches Meisterwerk.
Es lief einfach alles glatt und Klein-Tera wusste gar nicht, wie viele Menschen sich um sie gekümmert haben, während sie fröhlich mit ihren Hundefreunden in Frankfurt durch den Garten tobte.
Glatt, genau. Zu glatt.
Die bestellte Transportbox traf nicht pünktlich ein.
Was tun? Ohne Box? Wie sollten wir Tera transportieren?
Und wieder hatte ANDREA eine Möglichkeit.
Sie schickte ihr Teammitglied von Limburg nach Raunheim. Dort hatten unsere Freunde eine große Transportbox in der Garage stehen, die sie uns sofort und ohne zu zögern, zur Verfügung gestellt haben.
Also schnell Sonntagmorgen von Limburg nach Raunheim und ab mit der Box zurück.
Nun konnte nichts mehr passieren.
Montagmorgen, 6:30 Uhr.
Pünktlich steht unser Teammitglied vor der Tür, um Tera in die Box zu packen und zum Flughafen zu bringen.
Es konnte jetzt nichts mehr passieren? Falsch gedacht 
Tera ist cool und gelassen, springt in die Box. Beide Frauen sind erleichtert, umarmen sich und freuen sich wie Bolle, dass die Kleine nun reisen kann.
In der Aufregung denken sie nicht eine Sekunde an die nötigen Reisepapiere. Während Tera im Auto auf dem Weg zum Flughafen ist, liegen die Papiere gemütlich in Texas Wochenendzuhause auf der Kommode.
Glücklicherweise ist noch massig Zeit und die Papiere werden schnell geholt.
Die Fahrt zum Flughafen verläuft ruhig. Tera gibt keinen Mucks von sich.
Und wieder erscheint am Flughafen ein Engel. Ein Mann, der am Rande unserer Gesellschaft lebt, offensichtlich, denn er gehört nicht zu den geschäftig hin- und her eilenden Menschen, sondern er sitzt auf dem Bordstein und beobachtet die Reisenden.
Er ist der nächste Engel ohne Flügel.
Dass eine einzelne Frau nicht die riesige Box alleine aus dem Auto heben und auf eine Transportkarre packen kann, sieht er sofort. Und schon hilft er schnell. Unkompliziert, bescheiden, einfach.
Er rollt Tera in ihrer Box bis zur Eingangstüre. Die kleine Gebühr, die unser Teammitglied zahlen will, möchte er gar nicht nehmen. Sie muss ihn regelrecht sanft zwingen.
In der Halle ist unser Flugpate schnell gefunden und eine LH Kollegin vom Boden wird angerufen, um bei der Abfertigung zu helfen.
Alle nötigen Papiere werden ausgefüllt, der Flugpate muss sich eintragen, er tut es mit Freude.
Nun fehlt noch der letzte Schritt.
Das Mädchen muss noch einmal aus der Box kommen, damit diese durchsucht werden kann.
Wir helfen ihr heraus, sie ist cool, schmiegt sich zwischen die vier Frauenbeine und als die Durchsuchung abgeschlossen ist, hüpft sie schnell wieder in die Box. Es scheint ihr darin gut zu gehen.
Nun ist der Fahrtendienst abgeschlossen, Tera auf dem Weg in den Flieger.

Bild könnte enthalten: HundSchnell wird die Nachricht, dass alles perfekt geklappt hat an das restliche Team weitergeleitet und das Warten beginnt…
Endlich abends um 22:00 Uhr die Erlösung: Tera ist gelandet.
Nun ist sie wieder in einem Auto auf dem Weg in ihre neue Familie.

Wir sind nicht verrückt. Wir wollten sie retten. Das ist uns gelungen.

Verena Brandstätter-Schreiber für Angels-without-wings e.V.
WIR FREUEN UNS TIERISCH, DASS WIR NUN DIESES PROJEKT UNTERSTÜTZEN KÖNNEN😍

 

März 2018:

Aktuelles aus Rumänien von Angels Without Wings e.V. . Gerade aktuell liegt uns eine kleine Hundefamilie besonders am Herzen.
Die Mama Betty hatte sich mit ihren drei Babys auf einem Betriebshof einer Hundekolonie angeschlossen.
Das passiert in Rumänien öfter unter den Streunern. Sie sammeln sich und leben mehr oder weniger gemeinschaftlich im vermeintlichen Schutz von leerstehenden Gebäuden.
Doch es passierte das, was jedes Mal passiert: Die Hundefänger wurden benachrichtigt.
Höchste Eile war geboten, denn die Tierschützer vor Ort wurden auch informiert.
In einer gemeinschaftlichen Aktion wurden die Hunde gerettet.
Wir haben Betty mit ihren Kindern und weitere Hunde aufgenommen.

Bild könnte enthalten: HundBild könnte enthalten: Hund, im Freien, Natur und Innenbereich
Sie waren sehr geschwächt, die Babys konnten kaum von der ausgezehrten Mutter ernährt werden.
Wir haben um Starterpakete (finanzielle Unterstützung in Höhe von 35 Euro pro Hund) gebeten und sie auch bekommen.
Namenpatenschaften wurden vergeben, sodass alle vier einen Namen erhalten haben. Das hat die Paten 15 Euro gekostet, die wir natürlich für die Hunde verwendeten.
Nun haben wir sie aufgepäppelt, sie leben in einer Pflegestelle mit einer weiteren Hundemama zusammen und sie sind bereit, ein endgültiges Zuhause zu finden.
An diesem Sonntag werden wir sie auf unserer Facebook-Seite vorstellen und unser bestmöglichstes tun, damit sie zu tollen Menschen reisen dürfen. Die Babys und natürlich auch Mama Betty.
Verena Brandstätter