Angels without wings – Tierrettung (NPO)

Ein Tierschutzverein mit Sitz in Rumänien kümmert sich vor allem um verwahrloste, kranke und verletzte Hunde auf den Straßen  und rettet Hunde aus Sheltern, wo sie kaum eine Überlebenschance haben.

Die ca. 60-80 Hunde ( aus dem ganzen Land ), darunter auch Ziegen, ein Bulle, ein Schweinchen und eine Kuh werden außerhalb von Bukarest in privaten Sheltern untergebracht, wo sie liebevoll versorgt werden. 2/3 der Hunde sind in privaten Sheltern untergebracht , die restlichen Hunde werden, weil sie alt oder krank sind, auf Gnadenplätzen versorgt.
Die Unterbringung kostet den Verein natürlich Geld, pro Hund ca. 35€ im Monat, welches sich nur aus Spenden finanzieren lässt.

Ziel des Vereins ist es, nicht die Tiere um jeden Preis in andere Länder zu vermitteln, sondern die Tiere mit den Menschen und Familien vor Ort zusammenzubringen und den Seelen, die keine Chance auf eine Vermittlung haben ein erträgliches Leben zu ermöglichen.

Ein Shelterausbau auf neuem Gelände steht unmittelbar bevor. Das macht unmengen an persönlichem aber auch finanziellen Einsatz nötig. Helft uns alle mit, unseren rumänischen Engeln unter die Arme zu greifen.

Juli 2013:

REISEBERICHT  ++ lang diesmal, aber es lohnt sich 😍😍😍

Am diesem Morgen geht es für das deutsche Team von Angels Without Wings – Tierrettung dann endlich ins nächste Shelter. Dort sind unsere erwachsenen und gesunden Hunde eingemietet. Wir waren ja am Nachmittag zuvor schon kurz da, aber der heutige Tag gehört ganz unseren Hunden.
Vorher werden schnell noch haufenweise Leckerlie gekauft und dann kann es losgehen.

Als wir ankommen, hören wir sie schon bellen. Sie können uns nicht sehen, doch sie hören den Motor und sie wissen, dass wir da sind. Nicht nur unsere Hunde bellen, nein, alle Insassen.
Es ist kein aggressives Bellen, nein sie rufen uns und als wir das Shelter betreten, ist es wieder wie jedes Mal. Es zerreißt uns das Herz.
Zwei lange Reihen Zwinger an Zwinger, alle Hunde vorne am Zaun und wollen auf sich aufmerksam machen.
Sie bellen, laufen auf und ab, springen und sie alle wollen nur eines:

Liebe, Aufmerksamkeit, ein bisschen Kuscheln. Dicke Tränen laufen über unser Gesicht. Verzweiflung spüren wir ein wenig, weil wir so viele Schützlinge haben, auf die bisher niemand reagiert hat.Dabei hat es jeder einzelne Hund so verdammt verdient, ein Zuhause zu finden.

Wir versprechen es später jedem von ihnen. Wir werden ein Zuhause finden. 💛Gabby und ihre drei Kinder 💛Goldie, 💛Ebony und 💛Tanner sind zusammen im ersten Zwinger. Sie freuen sich über uns, wollen alle Leckerlie haben, doch sie müssen für alle reichen. Gabby sieht jedem Menschen auf den Grund der Seele. Und mit Blicken leitet sie ihre Kinder an. Was für ein Mädchen.

💛Paloma, 💛Mica und 💛Viv im nächsten Zwinger sind zauberhaft. Drei Hunde, die vom Fleck weg adoptiert werden könnten und sich sicher sofort in ihrer neuen Familie einleben können. So wundervoll menschenbezogen und lieb. Einzig Jack bleibt uns fern, er hat das Tötungsshelter noch nicht verarbeitet, aber wir werden ihm dabei helfen.

💛Finn, unser wunderbarer menschenfreundlicher, sozialer sehr liebevoller Finn. Verschmust, geduldig, und verliebt in Menschen. In Deutschland wird es für ihn keinen Platz geben. Doch wir werden dort suchen, wo er willkommen ist. Dann kommen wir zu 💛Sandy, 💛Penny und 💛Toga. Alle drei wunderbare Hunde. Liebevoll, menschenbezogen, freudig und schmusig. Toga ruht in sich, Toga ist ein toller Rüde. Er weiß, dass er eine tolle Persönlichkeit hat, deshalb muss er sich nicht aufspielen, er ist ausgleichend und entspannt. Perfekt für lange Spaziergänge und kuscheln auf der Couch.

💛Loki, 💛Grig und 💛Molly2 bilden die nächste Gruppe. Loki beobachtet genau, lässt sich streicheln und herzen, doch dann lässt er den anderen beiden den Vortritt. Doch Molly2 zieht sich zurück. Sie braucht noch Zeit. Grig meldet uns lautstark an. Kleiner Mann ganz groß. Doch als wir im Zwinger sind, gibt es kein Halten mehr. Ausgiebiges Schmusen und Streicheln sind angesagt.

Unsere beiden Langzeitinsassen 💛Cleo und 💛Buster scheinen bei jedem Besuch mehr die Hoffnung aufzugeben, dass jemals ein Mensch nach ihnen fragt. Sie sind ausgeglichen und ruhig, fast zu ruhig. Unser Herz ist schwer, keiner von beiden hatte jemals eine ernste Anfrage, doch sie sind einfach nur zum Liebhaben. Wir versuchen, nicht zu weinen, damit sie unsere Traurigkeit nicht bemerken.

Und wer hätte gedacht, als wir zum nächsten Zwinger kommen, dass 💛Uschi freudig und glücklich auf uns reagiert. Sie hat so entsetzlich um ihr totgeborenes Baby getrauert. Doch heute ist sie ausgeglichen und verschmust und sehr sanft. Zusammen mit 💛Ziggy und 💛Lennard möchte man sie direkt alle adoptieren. Ziggy ist ruhig und gemütlich, ein schöner und lieber Hund. Doch auch für ihn haben wir noch keine ernsthafte Anfrage bekommen. Und was wissen über Lennard? Tötungsshelter, Angst, Qual hat er erlebt. Und heute? Ein Wirbelwind, der Menschen liebt, sie begeistert und mit einer Schnelligkeit lernt, was zu tun ist, damit wir zufrieden sind, das ist unfassbar. Hoffentlich findet er schnell ein Zuhause, dann kann er weiter lernen.

💛Seda und 💛Boom sind auch schon viel zu lange im Shelter. Seda fällt nie auf, sie ist bescheiden, zurückhaltend und doch liebt sie Menschen. Eine Dame, würde man sagen. Sie passt gut zu älteren Menschen. Und Boom macht uns Sorgen. Er läuft schlecht, kommt schwer hoch, doch auch er begrüßt uns. Nächste Woche muss er in die Klinik, wir müssen wissen, was ihm fehlt.
Und 💛Cooper wurde geqält im Tötungsshelter und als wir ihn geholt haben. Er war völlig verängstigt, aber heute ist er ein schöner, stolzer, etwas verfressener Hundemann. Er liebt Menschen und handelt schnell. Er weiß, Leckerlie gibt es nur, wenn er ruhig vor uns steht und das tut er auch. Doch als wir im Nachbarzwinger sind, spielt er Flummi und hofft, noch etwas zu finden.

💛Bamby weint im Shelter. Sie leidet. Sie braucht dringend Menschen. Sie hat soviel Liebe zu vergeben und als wir wieder gehen wollen, weint sie erneut. Sie braucht dringend Menschen.
💛Sally ist ein tolles Mädchen geworden. Sie hat im Tötungsshelter Babys bekommen. Und entsetzlich gelitten, weil sie nicht bei ihr waren. 💛Mumpsy unser Menschenhund leidet ähnlich wie Bamby ohne Menschen. Er wurde ausgesetzt und erträgt das Shelter nicht so gut. Und 💛Rainbow? Einst ein Angsthund, völlig verschreckt und panisch, kommt nach vorne, nimmt Leckerlie aus unserer Hand und hält die Nähe aus. Er hat sich toll entwickelt. Bei geduldigen und empathischen Menschen könnte er ein glückliches Leben führen.

Tja, 💛Kiran und 💛Nalani sind zwei Flummis mit Fell. Sie sind so begeistert von Menschen, dass sie es nicht aushalten, still zu sitzen. Wir wurden besprungen, beschmust, beschnuppert, bekuschelt, was das Zeug hält. So wunderbar, dass Hunde, die gerade dem Tod von der Schüppe gesprungen sind, so viel Liebe geben können.
Und 💛Lennie? Ein Menschenfreund. Zweimal bellt er, sagt „hier bin ich“ und er weiß, dass wir zu ihm kommen. Dann bleibt er bei uns, lässt die Fellpflege geduldig über sich ergehen, nimmt gerne die Leckerlie und möchte uns nicht mehr gehen lassen.
Und endlich sehen wir 💛Moses wieder. Er war sehr krank, lange Zeit stand es nicht gut um ihn, doch er hat sich berappelt, ist völlig gesund und könnte nun auch endlich ausreisen. Er ist ein geduldiger Hund, der nicht bellt und wartet, bis er an der Reihe ist. Wir wünschen ihm so sehr, dass er bald ein Zuhause findet.

An dieser Stelle möchten wir auch noch über 💛Ebony, 💛Jacky, 💛Mia2, 💛Alba, 💛Mia, 💛Louis, 💛Paco, 💛Lucy, 💛Pauli und 💛Otis erzählen. Sie sind völlig traumatisiert von den Erlebnissen in der Tötung und von dem, was sie erleben mussten. Sie sind versteinert, eingefroren, wenn sich ein Fremder nähert. Lediglich Antoneta und Rodica haben einen Zugang zu ihnen. Manche von ihnen tauen auf, manche brauchen lange.
Aber gerade sie sind es, die wir retten, denen wir die Chance geben zu leben. Bald können sie umziehen in das neue Shelter. Dort wird ein Trainer mit ihnen arbeiten und es gibt einen Freilauf. Und wenn sie ihr Trauma nicht loswerden, dürfen sie dort bleiben.
Und leben. In Sicherheit.

Sie alle haben sich vertrauensvoll in unsere Obhut begeben. Sind aufgetaut, über ihren Schatten gesprungen, haben erkannt, dass nicht alle Menschen schrecklich sind. Und die, die es noch nicht geschafft haben, dürfen alle Zeit der Welt in Anspruch nehmen.
Wir sind für sie da, denn wir lassen sie nicht im Stich, geben niemals auf, arbeiten bis zum Umfallen, lassen uns beschimpfen, tragen sie in den Armen in die Klinik, teilen unser Essen mit ihnen, schlafen zur Not mal draußen und schlagen uns mit Behörden, Hundehassern und anderen Widrigkeiten herum.
Egal. Wir tun das, weil wir sie lieben.

Wenn ihr wollt, dass Airliner4Animals uns und die anderen Projekte weiterhin zuverlässig unterstützt, werdet Mitglied in diesem tollen Verein:

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Deutscher Tierschutzpreis 2018

Juni 2019:

🆘NOTFALL ++ FRISCHGEBACKENE MAMA WIRD VOM AUTO ÜBERFAHREN UND LIEGENGELASSEN ++ WELPEN FAST VERHUNGERT ++ HÜFTE UND BEIN GEBROCHEN ++ NOT-OP RETTET SIE ++ WELPEN NOCH NICHT BEI IHR🆘🆘

Für uns von Angels Without Wings – Tierrettung ist es immer noch keine Gewohnheit, obwohl es doch täglich in Rumänien geschieht. Eine Hündin wird trächtig, bekommt ihre Welpen alleine irgendwo in der Wildnis und muss jeden Tag kämpfen, um sie durchzubringen.
Sie macht sich auf die Suche nach Futter, denn es gibt keine kuschelige Wurfbox, in der sie alle gemeinsam weich und warm liegen können. Keine Menschen, die das Futter bedarfsgerecht herrichten, keine schützenden Wände.
Es gibt nur die nackte Natur und die gefährliche Welt der Menschen.

Während sie nach Futter sucht, an einer Straße, nehmen die Autofahrer keine Rücksicht. Warum auch?

Und das Unfassbare geschieht. Sie wird überfahren und bleibt schwer verletzt liegen. Niemand kümmert sich um sie, sie kann nicht aufstehen.

Bis der Mann einer befreundeten Tierschützerin an der Stelle vorbeikommt. Er nimmt sie mit. Erst zuhause entdeckt er zusammen mit seiner Frau, dass sie das Gesäuge voll Milch hat und dass es Junge geben muss.

Er fährt zurück und sucht nach den Babys. Und er findet sie.
Obwohl die Mama so schwer verletzt ist und entsetzliche Schmerzen haben muss, lässt sie die Babys trinken, bis sie satt sind.

Guter Rat ist teuer. Der einzige Tierarzt weit und breit ist der Tierarzt im öffentlichen Shelter, der Tierarzt, der sie alle tötet.
Doch die beiden Tierschützer haben keine Wahl. Sie bringen die Hündin zu ihm.
Er tastet sie ab, sie jault vor Schmerz und seine fachkundige Meinung ist, dass man „der Natur ihren Lauf lassen“ soll. Entweder wachse das wieder zusammen oder nicht. Aber man könne nichts mehr für die Hündin tun.

Nun ereilt uns die Nachricht. Natürlich helfen wir. Wir holen die Kleine nach Bukarest, stellen sie in der orthopädischen Klinik vor und der behandelnde Tierarzt wird sie operieren.
Kein Thema.

Wir vom Team zögern nicht, wir zücken unsere Portemonnaies, schmeißen alle zusammen und werden die OP bezahlen.
Wir haben für solche Notfälle leider keinerlei Rücklagen.
(GLK)

Unterstützt uns, damit wir auch zukünftig in solchen Fällen helfen können.
Werdet Mitglied bei uns, egal ob ihr Airliners seid oder andere Berufe habt.

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Deutscher Tierschutzpreis 2018

Juni 2019:

Kann man Hunde aus der Tötung retten? Wie macht ihr von Angels Without Wings – Tierrettung das eigentlich?

Das werden wir oft gefragt. Aktuell können wir vor lauter Sorge nicht schlafen. Wir bekommen immer wieder Nachrichten, dass wieder Tötungswellen anstehen in Uricani. Dies ist ein relativ unbekanntes Shelter, das kaum jemand kennt. Lediglich eine Handvoll Tierschützer werden informiert.
Und so haben auch wir Nachricht bekommen. Wir dürfen Hunde retten.
Aber so einfach ist das nicht.
Also haben wir mal wieder tief in die private Tasche gegriffen, um sogenannte „distance adoptions“ durchzuführen. Das heißt, dass wir für jeden Hund aus der Ferne für einen Monat die „Unterbringung und das Futter“ bezahlen.
Unterbringung und Futter heißt: eingekerkert in Drahtkäfigen, angenagte vom Urin der Vorgänger durchtränkte Holzhütten. Heißt Krankheit und Tod ringsherum. Beißereien, die unter Umständen tödlich enden. Hunger, Durst, egal. Interessiert niemanden.

Nun haben wir das Geld. Und wir haben durch eine gelungene Spendenaktion die Möglichkeiten für die Freikaufsumme von 10 Euro pro Hund, medizinische Versorgung, chippen, impfen und Unterbringung in einem privaten Shelter geschaffen.

Eigentlich könnten wir aufatmen. Eigentlich. Könnten. Wir. Aufatmen.
Tun wir aber nicht.

Jetzt geht das Zittern los. Kastration muss erst durchgeführt werden. Wir wissen, wie das läuft. Manchmal wird es gar nicht gemacht. Manchmal wird es nachlässig gemacht und die Hunde verbluten fast. Manchmal wird nur ein Teil herausgeholt und es entstehen Entzündungen im Bauchraum, die keiner bemerkt.

Wir fragen täglich nach. Wir schicken unsere Tierschützer in Rumänien dorthin. Sie bitten um Einlass, um die Hunde zu sehen.
Wie kleine Sünder stehen sie vor dem Tor. Freundlich muss man sein und lächeln. Und fragen, ob man die Hunde sehen darf, für die man einen Monat bezahlt hat.
Und sie stehen davor, hören 400 Hunde bellen, weinen, schreien, sie hören abruptes Stoppen der Schreie, sie riechen Blut, sehen Schwärme von Schmeißfliegen, riechen Kot, Urin, Eiter.
Sie halten es fast nicht aus. Doch sie stehen vor dem Tor. Sie wollen „unsere Hunde“ sehen.
Jemand kommt ans Tor. Nein, heute ginge es gerade nicht. Sie hätten viel Arbeit, das Shelter sei voll, man müsse Platz schaffen.
Die Hundefänger brächten täglich neue „Insassen“. Die alten müssen raus.
Die Hose des Mannes ist blutverschmiert. Unsere Tierschützer versuchen, nicht hinzusehen.
Sie zeigen die Fotos der Hunde, die sie vorher ausgedruckt haben. Namen haben sie keine.
Der Mann nickt. Ja die seien noch am Leben. Noch.
Wenn sie aber weiter nerven würden und ständig fragen, dann könne man auch die Kastrationen auf den letzten Tag des Monats schieben. Ob die Hunde aber solange durchhalten? Das wüsste man ja nicht.

Er knallt das Tor zu.

Unsere Tierschützer brechen zusammen. Sie wissen, was gerade dort drinnen passiert.
Es wird Platz geschaffen. Hunde werden getötet. Neue werden kommen.
Wie gelähmt verlassen sie das Shelter des Grauens. Sie können nichts tun. (GLK)

Wenn ihr helfen wollt, dass mehr HUnde aus der Tötung gerettet werden, unterstützt Airliner4Animals e.V.. Egal, ob ihr etwas mit fliegen zu tun habt oder beruflich etwas völlig anderes macht. Jeder kann Mitglied werden. Wie freuen uns jedes Mal wie Bolle 🙂

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Deutscher Tierschutzpreis 2018

Juni 2019:

🔮🔮DAS WUNDER VON BUKAREST🔮🔮

UNTERSTÜTZUNG FÜR 💛MILLIE💛

(langer Text, aber Gänsehaut…)

„Einen Hund einfach aussetzten? Um Himmels Willen nein, das würde ich doch niemals tun.“ Diesen Satz kennen wir alle und jeder von uns spricht ihn aus, weil er ihn so meint. Ob die Besitzer von 💛MILLIE💛 das auch gesagt haben? Mitten in Bukarest? Einer Stadt mit 2 Millionen Einwohnern? Bestimmt. Doch dann kam es anders:

Über Monate hatte man versucht, eine große zottelige und völlig verfilzte Hündin zu sichern. Mitten in Bukarest. Immer wieder wurde sie bei einem Gebäudekomplex gesehen. Ob sie dort früher zuhause war oder ob sie dort ausgesetzt wurde, konnten wir nicht herausfinden.

Zum ersten Mal wurde sie von den Anwohnern dort im Februar 2018 gesehen. Versuche, sie einzufangen, misslangen jedes Mal.
Schließlich wurde sie dann im Hof gefüttert. Unregelmäßig und mit den unmöglichsten Dingen, aber sie bekam etwas. Immer wieder versuchten Tierschützer, sie einzufangen, denn eine viel befahrene Hauptverkehrsader führte dort vorbei.
Doch sie hatte kein Vertrauen zu den Menschen. Immer wieder lief sie weg, doch sie kam zurück, schließlich gab es dort Futter.
Aber wie so oft im Leben gab es einige missgünstige Nachbarn, die Hunde hassen. Sie warfen mit Steinen nach ihr und gingen mit Stangen auf sie los.
Ein weiterer Versuch durch Tierschützer, sie zu retten, misslang. Sie lief wieder weg.

Und tatsächlich informierten diese grauseligen Nachbarn die Hundefänger. Zweimal versuchten die Männer mit ihren Stangen und Schlingen, Millie zu erwischen, doch sie war schneller und entkam.

Und dann kam unsere Antoneta auf den Plan.
Eine befreundete Tierschützerin rief sie an und schilderte die Situation.
Sofort ließ Antoneta alles stehen und liegen und machte sich auf den Weg.
Ohne große Hoffnungen. Ein Hund, der den Menschen misstraut und immer davonrennt, wenn sich einer nähert? Was sollte sie da erreichen?

Doch dann geschah das Wunder.Antoneta ging langsam und leise mit ihr sprechend in den Hof.
Millie hob den Kopf, schnupperte ein wenig, legte den Kopf schief, stand auf und kam zu Antoneta. Sie ließ sich berühren und streicheln, kraulen und liebkosen.

Tränen und Gänsehaut.

Als Antoneta ihr eine Leine um den Hals legte, folgte sie ihr auf dem Fuße.
Ein Jahr lang war sie vor Menschen auf der Flucht, doch mit Antoneta ist sie einfach mitgegangen. Ohne zu zögern. Nun ist sie bei uns.
Leider hat der unfassbar heiße Sommer vom letzten Jahr seine Spuren hinterlassen. Wie so viele andere Hunde wurde auch Millie von der Mücke gestochen, die Herzwürmer überträgt.

Sie ist infiziert, aber es ist ein frühes Stadium und sie wird wieder gesund werden. Und auch ihr schönes Fell wird wiederkommen. Leider war die Unterwolle so verfilzt, dass nur noch eine Komplett-Schur half. 😁 (GLK)

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Deutscher Tierschutzpreis 2018

März 2019:

🚑🚑BITTERE PILLE FÜR DIE HUNDE ++ GESUNDHEITS- UND VERWÖHNZEIT BEI AWW ++ ENTWURMUNG STEHT WIEDER AN ++ LECKERLIE GIBT ES AUCH DAZU 🚑🚑

Wir von Angels Without Wings – Tierrettung retten nicht nur die Hunde von der Straße, damit sie in Sicherheit leben. Nein, wir sorgen ja auch dafür, dass sie gesund werden und dann auch bleiben.
In allen Tierheimen, in denen viele Tiere miteinander leben, egal in welchem Land besteht die Gefahr des Parasitenbefalls.
Dagegen muss man regelmäßig etwas tun, das kennen alle Tierbesitzer auch von sich.
In regelmäßigen Abständen werden unsere Hunde entwurmt und „entfloht“, damit sich gar nicht erst etwas unter ihnen ausbreiten kann. Am Samstag war es wieder so weit. Wir haben 77 Hunde behandelt.
Und genau wie zuhause bei euren Hunden, brauchen wir alle möglichen Tricks, denn es ist, als wüssten sie genau, dass es nun Medizin gibt, die sie nicht so gerne wollen.
Wir arbeiten dann mit Leckerlie und manchmal sogar mit Streichwurst.
Regelrecht austricksen müssen wir die Bande.
Und das passiert alle drei Monate. Puh.
Am Abend, wenn alles geschafft ist, sind wir immer fix und fertig und die Hunde sind froh und glücklich, dass sie einen ganzen Tag lang so viel Aufmerksamkeit hatten.

Wir würden uns über weitere Unterstützung freuen:

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Deutscher Tierschutzpreis 2018

Februar 2019:

WICHTIGE INFORMATION!!!

Auf Bitten der Vortandsvorsitzenden von Angels without wings e.V. werden wir unsere Unterstützung direkt an die namensgleiche Schwesterorganisation in Rumänien direkt überweisen. Angels without wings (NPO) in Rumänien ist eine Nonprofitorganisation, für die unsere Unterstützung sowieso auch bislang gedacht war und für die unsere Unterstützungsgelder verausgabt wurden. Die Zwischenstation über den deutschen Verein fällt lediglich weg.

Dezember 2018:

Wir von Angels Without Wings e.V. – wir helfen Tieren sind ja eines der glücklichen Patenprojekte und unendlich dankbar dafür!
Aktuell sammelt ihr ja Alle über den Tierschutzshop Futterspenden für uns.

https://goo.gl/vp9QCc

In diesem Rahmen reist natürlich der Vorstand Samuel Schäfer um die Welt und besucht alle Projekte.
Und natürlich hat Sam es sich nicht nehmen lassen, auch das Shelter zu besuchen, in dem wir unsere Hunde eingemietet haben.
Alle Hunde haben ihn freundlich begrüßt und jeden hat er im Zwinger besucht.
Und manchmal kann man zusehen, wie sich zwei Lebewesen ineinander „verlieben“. Das geschah bei Sam und unserem zauberhaften MUMPSY.

Sie mochten sich gar nicht mehr trennen und am liebsten hätte Sam diesen Schmusejungen vom Fleck weg adoptiert und zu sich geholt.
Hätte…
Sam hat schon zwei wunderbaren Hunden ein Zuhause gegeben.
Mumpsy wäre Nummer drei. Wo ein Platz im Herzen ist, ist auch ein Platz im Haus, kein Thema.
Doch Mumpsy ist ein Hund, der Menschen liebt. Über alles. Uneingeschränkt. Mit seinem ganzen Herzen und seiner kleinen geschundenen Hundeseele.
Er möchte treu sein, dabei sein, Familienmitglied sein, große Liebe sein.
Das alles in einem Paket. Er möchte lieben und geliebt werden.
Doch teilen, „seinen“ Menschen hergeben, zulassen, dass noch andere Hunde von den Menschen geliebt werden, das fällt ihm sehr schwer.
Deshalb braucht dieser Hundebub ein Zuhause, in dem er seine Menschen nicht teilen muss. Die verstehen, wie allumfassend seine Bereitschaft zu lieben ist.
Die ihn ganz für sich alleine haben wollen. Und die er ganz für sich alleine haben kann.

Seine traurigen Augen, als Sam wieder abreisen musste, haben ihn lange verfolgt.
MUMPSY ist nicht glücklich im Shelter. Zu viele Hunde, zu wenig Menschen. Diese haben keine Zeit für ihn. Zu laut, zu heiß, im Winter zu kalt.
Er ist sicher kein typischer Straßenhund gewesen, denn er klammert sich so sehr an die Menschen, die ihm einen Augenblick ihrer Zeit gönnen.
Andere Hunde mag er nicht so gerne, wahrscheinlich ist das aus der Eifersucht heraus, „seinen“ Menschen teilen zu müssen.
Deshalb wünschen wir uns für ihn einen Einzelplatz, wo er so viel Liebe und Aufmerksamkeit bekommen kann, wie er braucht.
Wenn er das hat, wird er ein absolut treuer Begleiter für seine Menschen sein. Mit bedingungsloser Liebe zu ihnen.

Wir würden ihn so beschreiben:
Traumhund, sehr menschenbezogen, stubenrein (er leidet sehr darunter, dass er in seinen Zwinger „machen“ muss), leinenführig, Grundkommandos beherrscht er. Das alles macht es leicht, ihn zu sich zu holen.
Wir denken, dass es kaum Startschwierigkeiten geben wird, weil er einfach glücklich sein wird, wieder mit Menschen zu leben.

Geburtstag: 03.07.2016
Rüde
mittelgroß/ 18 kg
Alle wichtigen Impfungen, gechipt und mit EU- Heimtierausweis
kastriert: ja
getestet Mittelmeerkrankheiten: ja
Im Shelter seit: 31.07.2017
http://angels-without-wings.de/mumpsy/

Seht euch das Video an. Seht euch an, wie menschenbezogen er ist, seht euch an, wie sehr er ein Zuhause braucht.

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https://docs.google.com/…/1FAIpQLScR29JHEEh1fcWgL5…/viewform

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Deutscher Tierschutzpreis 2018

AUGUST 2018


Wir von Angels Without Wings e.V. – wir helfen Tierensind jedes Mal glücklich, wenn einer unserer Hunde ein neues Zuhause findet. Auch nach der Adoption bleiben wir für unsere Adoptanten erreichbar, stehen ihnen mit Rat und Tat zur Seite und freuen uns, wenn wir mitbekommen, dass unsere Schützlinge aufblühen.

Extra dafür haben wir eine Gruppe gegründet bei Facebook, in der alle, die ihre Zustimmung gegeben haben, mit ihren Lieblingen versammelt sind.
Dort wird sich rege ausgetauscht, doch bei komplizierten Fragen stehen wir vom Team natürlich auch persönlich zur Verfügung.

Eine Frage taucht überdurchschnittlich oft auf. In der Gruppe, per Nachricht oder am Telefon. Immer wieder.

„Warum hat mein Hund Angst vor Männern?“

Diese zentrale Frage zieht sich durch fast alle Tierschutzvereine, nicht nur durch AWW.

Anfangs standen wir auch oft ratlos da, bis wir miterleben mussten, was den Streunern in Rumänien passiert, wenn sie nicht schnell genug sind.

Folgende Situation:

Einige Streuner halten sich am Straßenrand auf, sie dösen, stehen rum und sind völlig arglos.
Ein Transporter fährt heran, sehr langsam und irgendwie unauffällig. Die Tür öffnet sich, heraus springen zwei Männer mit langen Stangen, an deren Ende sich eine Schlinge befindet.
Sie stürmen auf die Hunde zu, einer drängt sie ab, der andere zieht blitzschnell die Schlinge über den Kopf des Hundes, reißt die Stange nach oben und die Schlinge zieht sich zu. Gleichzeitig reißt er den Hund mit der Stange in die Luft und lässt ihn auf die Straße knallen. Es geht alles so schnell und der zweite Hundefänger macht das gleiche mit dem anderen Hund. Der Rest der Streuner ist in Panik geflohen.

Die Männer schreien und grölen, zerren die am Boden liegenden Hunde zum Transporter und wollen sie immer noch an der Schlinge hängend, hineinwerfen, um sie ins Tötungsshelter zu bringen.

In diesem Falle konnten wir eingreifen und die Hunde in Sicherheit bringen. Aber nicht immer sind beherzte Tierschützer in der Nähe.

So passiert das immer mit den Hunden und den Hundefängern. Immer brutal und voller Gewaltbereitschaft. Sie nehmen keine Rücksicht auf die Lebewesen, sie sind hämisch und grölen vor Freude. Aber klar, die EU finanziert dieses System. Gelder werden bereitgestellt für Kastrationen, doch die Prämie wird lieber aufgeteilt zwischen Hundefängern, Veterinären und Stadtverwaltung. Die EU fragt nicht nach, sondern zahlt munter weiter.

Die beiden geretteten Hunde werden für den Rest ihres Lebens Angst haben vor Männern, weil das ein traumatisches Erlebnis war. Ebenso die anderen Streuner, die das mitbekommen haben.
Sie alle sind irgendwann durch hundertfaches Erleben solcher Situationen so sensibilisiert darauf, Männern auszuweichen, vor ihnen davonzulaufen oder sich sofort „ohne Grund“ gegen sie zu wehren, dass dieses Verhalten bis in die Gegenwart anhält.

Wenn sie in ihrem Zuhause angekommen sind, begegnen sie unweigerlich Ehemännern, Söhnen, Brüdern, Onkeln, Schwägern, Trainern, Spaziergängern, Powerwalkern.
Wenn letztere dann auch noch diese Walkingstöcke benutzen, ist es um die Selbstbeherrschung der Hunde oft geschehen.

Und all das erklären wir unseren Adoptanten, die fragen, warum unsere Schützlinge Angst vor Männern haben. Und wir erklären ihnen, was sie tun können, dass es lange dauern kann, manchmal nie funktioniert.

Manche Traumata bleiben ein Leben lang. Aber Hunde sind wunderbare Geschöpfe. Sie wollen gefallen. Und sie wollen unbedingt ihr Zuhause behalten. Deshalb geben sie alles, damit sie mithilfe unserer tollen Adoptanten ein neues sorgenfreies Leben beginnen können.
Und unsere Adoptanten tun alles, damit die Hunde es schaffen, ihre Ängste loszuwerden.

Danke dafür und für die unendliche Geduld.

Dezember 2018

Da ist er der Winter, plötzlich und überraschend hat er unsere Hunde von Angels Without Wings e.V. – wir helfen Tieren in Rumänien erwischt.

https://goo.gl/Qd1oeJ Wunschliste 

 Es herrschen frostige Temperaturen und über Nacht ist fast ein Meter Pulverschnee gefallen. Was die Kinder freut, erschreckt unsere rumänischen Tierschützer. Der Weg zum Shelter, das mitten auf einem Feld steht, ist von Schneeverwehungen völlig blockiert. 
Es herrscht eisiger Nord-Ost-Wind.
Ein Durchkommen war fast nicht möglich.
Die beiden Helfer haben den Schnee aus dem Inneren herausgeschaufelt.
Doch die Hunde frieren. Sie rollen sich zusammen auf der Suche nach einer warmen Stelle. Doch die gibt es nicht im Shelter. Mitten auf dem Feld. Mit Wänden aus Stein und Stahl.
So blicken sie hoffnungsvoll den Ankömmlingen entgegen. Futter können diese mitbringen, Wärme jedoch nicht.

Und in dieser Kälte passieren dann Dinge, die uns allen die Tränen in die Augen treiben:
Regina ist eine sehr alte Hündin, wie wir vermuten. Ihre Besitzerin, das haben wir dann herausgefunden, leidet an Demenz. Sie war 3 Wochen im Krankenhaus und hatte vergessen, dass sie einen Hund hat.
Niemand hat sich in dieser Zeit um Regina gekümmert.
Als die Halterin endlich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, hat sie Regina nicht erkannt und konnte sie nicht zuordnen. Sie hat sie kurzerhand in dieser eisigen Kälte vor die Tür gesetzt.
Regina ist in einem schrecklichen Zustand.
Nun ist sie in unserer Obhut, befindet sich stationär in der Klinik und wird aufgepäppelt.

Drückt ihr bitte die Daumen🍀

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Deutscher Tierschutzpreis 2018

AUGUST 2018

Liebe Freunde von Angels Without Wings e.V. – wir helfen Tieren,

diese bezaubernden Hundebabys wurden in Bukarest gefunden. Sie haben keine Mutter, die sich um sie kümmert. Sie sind ohne Hilfe hoffnungslos verloren.
Sie haben sich tagelang auf einem Parkplatz eines Supermarktes aufgehalten. An einer sehr befahrenen Straße. Dieser Ort bedeutete akute Lebensgefahr für die Babys.
Wir sind nur ein sehr kleiner Verein mit sehr wenig Geld, wir haben hin und her gerechnet, aber wir stehen mit dem Rücken zur Wand.
Wir hatten keine Chance, diese kleinen Winzlinge in unsere Obhut zu übernehmen.
Uns hat es das Herz gebrochen, denn wir mussten tatenlos zusehen, ohne sie retten zu können.
Wir haben hin und her gerechnet, es ging einfach nicht.
Und dann kamen drei Engel daher. Drei Menschen, die völlig selbstlos und ohne zu zögern, einen Betrag zusammengebracht haben, der es uns ermöglicht, diese Winzlinge aufzunehmen.
Es waren fünf, wir haben nur vier gefunden. Noch suchen ein paar Freunde des Vereins nach dem fünften Baby, aber die Situtation ist fast hoffnungslos.

Aber vier Babys sind in Sicherheit. Der Spendenbetrag reicht aus, sie zur medizinischen Erstversorgung zu bringen, sie zu impfen, zu entwurmen, mit einem Chip zu versehen. Spezialfutter müssen sie auch haben, denn sie sind erst geschätzt 4 Wochen alt. Deshalb brauchen sie spezielles Aufpäppelfutter. Und sollten sie krank werden oder schon krank sein, das wissen wir noch nicht, reicht das Geld auch dafür. Wir werden es sehr bewusst einsetzen und sparsam sein, damit sie möglichst lange bei uns bleiben können.
Ein Babymädchen hat bereits eine Patin gefunden, sie übernimmt die monatlichen Kosten von Unterbringugn und Futter. Der Aufpreis für das Spezialfutter wird aus der Spende genommen.
Für die anderen drei (noch ein Mädchen und zwei Jungs) könnten wir gerne noch Patenschaften annehmen.
Eine Vollpatenschaft ist möglich (monatlich 35 Euro), eine Teilpatenschaft (20 Euro monatlich) oder eine Futterpatenschaft (15 Euro im Monat).
Wir sind für jede HIlfe dankbar, denn nur so können sie in unserer Obhut bleiben, bis wir für sie Familien gefunden haben, die sie adoptieren wollen.


JULI 2018

Wofür stehen wir eigentlich? Was bedeutet unser Name
Angels Without Wings e.V.?

Tatsächlich sind wir Engel. Ohne Flügel zwar, aber Engel. Zumindest für die Hunde, um die wir uns kümmern.
Wir retten die Hunde aus den öffentlichen Sheltern, die am Ende sind, die verlorenen, die verlassenen, die vergessenen, die verhungerten, die vernachlässigten, die verletzten.
Sie alle nehmen wir in unsere Obhut. Und kümmern uns um sie.

Bild könnte enthalten: Hund
Es gibt zu viel Elend und wenn wir könnten wie wir wollten, würden wir alle retten. Dazu sind wir leider zu kleine Engel mit einem zu kleinen Budget.
Aber für „unsere“ Hunde sind wir die Größten. Doch das ist nicht wichtig, wir sind die Stimme derer, die niemanden sonst haben.
Die geprügelten, die gepeinigten, die gequälten, die geschlagenen, die ausgesetzten, die gealterten, die gebrechlichen, die liebebedürftigen Seelen sind die, die uns wichtig sind.
Jeder einzelne gerettete Hund ist es uns wert. Ist es wert, dass wir unsere Freizeit opfern, dass wir manchmal die Familie links liegen lassen, dass wir immer aufmerksam sind, dass unsere rumänischen Teamkollegen ackern bis zum Umfallen, dass wir stundenlang am Rechner sitzen, um Adoptanten zu finden. Dass wir im Team diskutieren, was wir optimieren können.
Kurz, dass wir uns selber manchmal vergessen.
Egal, denn für das Leben unserer Schützlinge kämpfen wir.
Deshalb sind die folgenden Bilder nur stellvertretend für all diejenigen, die uns so dringend brauchen.
Anbei seht ihr Fotos mit Hunden die mittlerweile ihr happy End erleben durften♥
Gilda und Verena

Mai 2018:

Wenn man sich schon lange Jahre mit dem Tierschutz beschäftigt, ist man einiges gewohnt und man muss sich einen dicken Schutzpanzer zulegen, wenn man nicht an einzelnen Schicksalen zerbrechen will.
Kein automatischer Alternativtext verfügbar.Und doch gibt es immer wieder Momente, da brechen auch wir von Angels Without Wings in Tränen aus.
Weil wir Entscheidungen treffen müssen. Entscheidungen über Leben und Tod. Über Leben und Tod eines Tieres, das schwer verletzt aufgefunden wird. Verletzt durch Menschen. Menschen, die eigentlich das Tier töten wollten. Ob aus purer Mordlust oder Unachtsamkeit, das wissen wir nie. Aber manchmal kommt auch in uns Mordlust auf. Doch wir sind besser als diese Menschen und so treffen wir unsere Entscheidung. Im Falle von Anki haben wir uns für sein Leben entschieden. Sein „Besitzer“ brauchte ihn nicht mehr.
Und das war richtig so. Hier ist könnt ihr seine Geschichte lesen:

Hat ein Mensch, der aufgrund einer Rückenmarksverletzung an den Rollstuhl gebunden ist, das Recht auf ein lebenswertes Leben verspielt?
NEIN, werden alle rufen, die diese Frage lesen.
Dann stellen wir eine neue:
Hat ein HUND, der aufgrund einer Rückenmarksverletzung an den Rollstuhl gebunden ist, das Recht auf ein lebenswertes Leben verspielt?
Hier werden schon einige Leute nachdenklich sein. Einige schon, wir nicht.

Seht euch Anki an: Voller Leben, verspielt, munter, menschenbezogen, verschmust, friedfertig.
Mit Rollstuhl.
Anki wurde von einem Auto angefahren und blieb bewegungslos auf der Straße liegen. Sein Besitzer, nicht mehr ganz jung, hatte keine Verwendung mehr für ihn.
Warum auch? Man kann sich doch jederzeit einen neuen Hund von der Straße „pflücken“. Es gibt genug von ihnen, überall in Rumänien.

Wir waren zur Stelle und haben ihn aufgenommen. Antoneta, unsere Seele für die Hunde, hat ihn in die Klinik gebracht.
Voller Hoffnung und mit bangem Herzen.
Die Diagnose war niederschmetternd:

Gelähmt.Für.Immer.

Bild könnte enthalten: Hund und im FreienBild könnte enthalten: Hund und im Freien

Nun lebt er auf einer Pflegestelle in Rumänien. Optimal ist es dort nicht für ihn. Viele Treppen und Hindernisse.

Anki bräuchte ein Wunder. Daran glauben wir nicht mehr, doch wir glauben an die Menschen, die diesen Beitrag schon bis hierher gelesen haben. An die Menschen, die denken, dass er leben soll, auch wenn er an den Rollstuhl „gefesselt“ ist. An die Menschen, für die ein Rollstuhl kein Hindernis ist ist, an die Menschen, die diesen Beitrag nun wie verrückt teilen, an die Menschen, die vielleicht jemanden kennen, an die Menschen, die seine Geschichte weiter erzählen.
Und dann glauben wir an den einen Menschen, der ihn zu sich holt. Ganz fest.

Geburtstag: etwa 23.08.2016
Rüde
klein / 8 kg
Alle wichtigen Impfungen, gechipt und mit EU- Heimtierausweis
kastriert: ja
getestet Mittelmeerkrankheiten: ja
im Shelter seit: 21.08.2017

Mai 2018:

Nur wer eine Reise macht, der kann was erleben…

…das ist unser Motto von Angels Without Wings e.V. für den Monat Mai.
Angels Without Wings besteht aus zwei Teilen. Wir haben unsere rumänischen Tierschützer, die in und um Bukarest pausenlos und natürlich ehrenamtlich im Einsatz sind.
Sie sind vor Ort und eilen zu Hilfe, wenn Hilfe gebraucht wird. Wenn Hunde in Not sind, wenn die Erlaubnis erteilt wird, Hunde aus den Tötungssheltern zu holen, wenn ein verletztes oder sehr altes Tier sich nicht mehr selbst helfen kann, sind sie zur Stelle.

Bild könnte enthalten: Himmel, im Freien und NaturUnd natürlich haben wir die deutschen Tierschützer. Sie sitzen gemütlich zuhause, erledigen nach Feierabend mal eben so ein bisschen Schreibarbeit und dann ist wieder ein paar Tieren geholfen.
Haha, das wäre schön. So ist es aber nicht. Natürlich können wir nicht in Rumänien sein, denn wir haben unser Leben hier.

Doch wir arbeiten synergetisch zusammen. Die Rumänen und die Deutschen. Eine große Freundschaft im Namen der Tiere.
Doch damit wir nicht nur Nachrichten beantworten, Behördenpost erledigen, Spenden sammeln, Vorkontrollen erledigen, Telefonate mit Interessenten führen, Informationen über die Hunde sammeln und in einer Datei anlegen, Geld überweisen und ständig Kontakt halten untereinander, wollen wir uns natürlich einen Eindruck verschaffen, wie es aktuell zugeht mit den Hunden.

Deshalb fliegen wir zu ihnen. Am 30. Mai geht es los. Aus aller Welt kommen beide Teams zusammen und wir nehmen auch noch Freunde mit. Freunde, die uns und unseren Hunden nahestehen, die uns unterstützen, die uns helfen, ein Zuhause für sie zu finden und natürlich unsere allerbesten Freunde, die schon Hunde von uns zu sich geholt haben.

Und wir werden sie alle treffen. Betty und Anton, Happi und Miri, Bigi und Nero und alle anderen. Die sanften, die ängstlichen, die aufgedrehten und die, die ganz besonders unsere Hilfe brauchen, weil sie jedes Vertrauen zu den Menschen verloren haben. Und die mit den Handicaps.
Alle, wirklich alle, tragen wir im Herzen.

Die Koffer, die wir mitnehmen, enthalten etwa 2 Kleidungsstücke und eine Zahnbürste. Der Rest des Raumes wird gefüllt. Mit Leckerlies, mit allerlei Pflegesachen für die Hunde. Mit Spielzeug, mit besonderem Futter für besondere Hunde.
Wer braucht schon Klamotten, wenn er sich an Felle kuscheln kann?

In Bukarest werden wir vieles besprechen und planen. Ein vorhandenes Shelter soll einen Freilauf bekommen und angebaut, ein Container soll gekauft und ein weiteres Transportunternehmen soll kennengelernt werden. Hunde müssen in die Klinik, Finanzen werden besprochen, alle Hunde werden fotografiert werden, damit wir sie immer aktuell vorstellen können und natürlich werden wir uns ausgiebig um die Fellnasen kümmern.
Und natürlich müssen wir auch unsere anderen Tiere besuchen, die wir auf privaten Pflegestellen unterbringen.

Alles in allem stehen uns aufregende und sicher auch sehr anstrengende Tage bevor. Aber das ist egal. Wir freuen uns, dass wir einmal als Team vollständig zusammenkommen und dass wir alle unsere Tiere persönlich begrüßen und beschmusen können.

Bild könnte enthalten: TextBild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Hund, Text und im FreienBild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Innenbereich

Was braucht man mehr?

Vielleicht einen starken Verein, der dahinter steht?

Werdet Mitglied im Verein Airliner4Animals e.V.:

https://docs.google.com/…/1FAIpQLScR29JHEEh1fcWgL5…/viewform

SPENDEN an:
DE35 4401 0046 0338 4414 66
donate@airliner4animals.com
www.paypal.me/airliner4animals

Weitere Infos auf www.airliner4animals.com

März 2018:

Wir, Angels Without Wings e.V., das glückliche 7 Förderprojekt von Airliner4Animals e.V. sind durch die verschiedenden Wohnsitze unseres Teams durchaus unter bestimmten Umständen bereit, einen unserer Schützlinge nach Amerika zu vermitteln. Dies sind Ausnahmen, aber Aktionen, die wir durchaus auch stemmen können.Lehnt euch zurück, nehmt euch einen Augenblick Zeit und lest, was wir völlig tierverrückten Menschen auf die Beine gestellt haben:

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.Schwer verletzt wurde Tera in Rumänien von gefunden, ihr linkes Vorderbein war nicht mehr zu retten, weil es mit einer Axt abgehackt wurde und so musste es amputiert werden. Ein tolles Ärzteteam hat sie operiert und sich zwei Wochen lang um sie gekümmert, bis sie wieder bewegungsfähig war.

Der mit uns eng befreundete österreichische Verein Lucky Dogs Ranch hat uns mit allem unterstützt, weil wir nicht vor Ort sein konnten. Die Vorsitzende des Vereins hat sich um Tera gekümmert, als wäre sie ihre eigene Hündin.
Vom Krankenhaus ist sie zu einer wunderbaren Familie gezogen und dort konnte sie lange Monate bleiben, denn ein öffentliches Shelter kam nicht in Frage. Das hätte sie nicht überlebt.
Ein enger Freund von uns hat während seines Aufenthaltes in Rumänien, das tapfere Mädchen regelmäßig zum Tierarzt gefahren, denn sie benötigte eine engmaschige Kontrolle und weitere medizinische Versorgung.
So lebte sie in Rumänien in einer privaten Pflegestelle und wir haben fieberhaft in Deutschland nach Adoptanten für diese wunderbare, ausgeglichene und bescheidene Hündin gesucht.
Doch das Schicksal hatte etwas anderes mit ihr vor. Eine Kollegin unseres Teammitglieds Andrea im schönen sonnigen Florida wurde durch Andreas Schilderung auf sie aufmerksam. Sie sah ihre Bilder und verliebte sich in sie. Also Amerika sollte Teras neues Zuhause werden.
Glückseligkeit, Hoffnung, Freude und Resignation vermischten sich in unserem Team.
Wie sollte es uns gelingen, Tera von Rumänien nach Florida zu bringen? Die Kosten waren einfach zu hoch, als dass wir sie den Adoptanten aufbürden konnten.
Und unser Verein zu klein, so viel Geld haben wir gar nicht in der Kasse. Über 1200 Euro sollte es kosten. Eventuell mehr, eventuell weniger.
Wir haben einen Aufruf gestartet auf unserer Facebook-Seite, denn wir brauchten nicht nur Geld, nein wir brauchten auch Flugpaten.
Und siehe da, es geschah etwas. Tera muss einen gigantischen Schutzengel haben.
Da hatten wir eine Idee:
Tera könnte mit einem ganz normalen Transport nach Deutschland kommen, auf eine Pflegestelle und von Frankfurt aus nach Tampa in Florida fliegen. Das wäre nur ein Bruchteil der Kosten und das konnten wir alle zusammen stemmen. Die Reisekosten waren gedeckt.
Der Transport hat sie von Rumänien nach Deutschland gebracht. Einer der Fahrer war VALI hatte ein besonderes Auge auf sie, denn sie hat während des gesamten Transportes in einer Box an seiner Seite gesessen.
Und wieder öffnete sich eine Tür…
Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die lachenEin Engel hat Tera vom Transport in Frankfurt abgeholt und Tera konnte bis zu ihrem Abflug mit anderen Hunden rumtollen, spielen und sich erholen und Kräfte tanken.
Und glücklicherweise wohnt ein Teammitglied von AWW nur ein paar Minuten entfernt.
Schnell hat sie sich Urlaub genommen und natürlich war es für sie Ehrensache, das zauberhafte Mädchen zum Flughafen zu fahren.
Eine Box wurde bei Amazon bestellt, im Hintergrund suchten wir einen Flugpaten. Eine Flugbegleiterin des Fluges, der Tera nach Hause bringen sollte, erklärte sich bereit. Aber sie darf nicht als Flugpate fungieren, wenn sie „on duty“ ist. Kurzerhand spannte sie ihren Mann ein und er erklärte sich bereit, den Flug nach Tampa zu begleiten.
Im Hintergrund hielten wir den Kontakt zusämtlichenLufthansa-Kollegen die uns halfen mit den nötigen Informationen, haben für den Flug gesorgt, die Termine abgestimmt und alles koordiniert. Ein logistisches Meisterwerk.
Es lief einfach alles glatt und Klein-Tera wusste gar nicht, wie viele Menschen sich um sie gekümmert haben, während sie fröhlich mit ihren Hundefreunden in Frankfurt durch den Garten tobte.
Glatt, genau. Zu glatt.
Die bestellte Transportbox traf nicht pünktlich ein.
Was tun? Ohne Box? Wie sollten wir Tera transportieren?
Und wieder hatte ANDREA eine Möglichkeit.
Sie schickte ihr Teammitglied von Limburg nach Raunheim. Dort hatten unsere Freunde eine große Transportbox in der Garage stehen, die sie uns sofort und ohne zu zögern, zur Verfügung gestellt haben.
Also schnell Sonntagmorgen von Limburg nach Raunheim und ab mit der Box zurück.
Nun konnte nichts mehr passieren.
Montagmorgen, 6:30 Uhr.
Pünktlich steht unser Teammitglied vor der Tür, um Tera in die Box zu packen und zum Flughafen zu bringen.
Es konnte jetzt nichts mehr passieren? Falsch gedacht 
Tera ist cool und gelassen, springt in die Box. Beide Frauen sind erleichtert, umarmen sich und freuen sich wie Bolle, dass die Kleine nun reisen kann.
In der Aufregung denken sie nicht eine Sekunde an die nötigen Reisepapiere. Während Tera im Auto auf dem Weg zum Flughafen ist, liegen die Papiere gemütlich in Texas Wochenendzuhause auf der Kommode.
Glücklicherweise ist noch massig Zeit und die Papiere werden schnell geholt.
Die Fahrt zum Flughafen verläuft ruhig. Tera gibt keinen Mucks von sich.
Und wieder erscheint am Flughafen ein Engel. Ein Mann, der am Rande unserer Gesellschaft lebt, offensichtlich, denn er gehört nicht zu den geschäftig hin- und her eilenden Menschen, sondern er sitzt auf dem Bordstein und beobachtet die Reisenden.
Er ist der nächste Engel ohne Flügel.
Dass eine einzelne Frau nicht die riesige Box alleine aus dem Auto heben und auf eine Transportkarre packen kann, sieht er sofort. Und schon hilft er schnell. Unkompliziert, bescheiden, einfach.
Er rollt Tera in ihrer Box bis zur Eingangstüre. Die kleine Gebühr, die unser Teammitglied zahlen will, möchte er gar nicht nehmen. Sie muss ihn regelrecht sanft zwingen.
In der Halle ist unser Flugpate schnell gefunden und eine LH Kollegin vom Boden wird angerufen, um bei der Abfertigung zu helfen.
Alle nötigen Papiere werden ausgefüllt, der Flugpate muss sich eintragen, er tut es mit Freude.
Nun fehlt noch der letzte Schritt.
Das Mädchen muss noch einmal aus der Box kommen, damit diese durchsucht werden kann.
Wir helfen ihr heraus, sie ist cool, schmiegt sich zwischen die vier Frauenbeine und als die Durchsuchung abgeschlossen ist, hüpft sie schnell wieder in die Box. Es scheint ihr darin gut zu gehen.
Nun ist der Fahrtendienst abgeschlossen, Tera auf dem Weg in den Flieger.

Bild könnte enthalten: HundSchnell wird die Nachricht, dass alles perfekt geklappt hat an das restliche Team weitergeleitet und das Warten beginnt…
Endlich abends um 22:00 Uhr die Erlösung: Tera ist gelandet.
Nun ist sie wieder in einem Auto auf dem Weg in ihre neue Familie.

Wir sind nicht verrückt. Wir wollten sie retten. Das ist uns gelungen.

Verena Brandstätter-Schreiber für Angels-without-wings e.V.
WIR FREUEN UNS TIERISCH, DASS WIR NUN DIESES PROJEKT UNTERSTÜTZEN KÖNNEN😍

März 2018:

Aktuelles aus Rumänien von Angels Without Wings e.V. . Gerade aktuell liegt uns eine kleine Hundefamilie besonders am Herzen.
Die Mama Betty hatte sich mit ihren drei Babys auf einem Betriebshof einer Hundekolonie angeschlossen.
Das passiert in Rumänien öfter unter den Streunern. Sie sammeln sich und leben mehr oder weniger gemeinschaftlich im vermeintlichen Schutz von leerstehenden Gebäuden.
Doch es passierte das, was jedes Mal passiert: Die Hundefänger wurden benachrichtigt.
Höchste Eile war geboten, denn die Tierschützer vor Ort wurden auch informiert.
In einer gemeinschaftlichen Aktion wurden die Hunde gerettet.
Wir haben Betty mit ihren Kindern und weitere Hunde aufgenommen.

Bild könnte enthalten: HundBild könnte enthalten: Hund, im Freien, Natur und Innenbereich
Sie waren sehr geschwächt, die Babys konnten kaum von der ausgezehrten Mutter ernährt werden.
Wir haben um Starterpakete (finanzielle Unterstützung in Höhe von 35 Euro pro Hund) gebeten und sie auch bekommen.
Namenpatenschaften wurden vergeben, sodass alle vier einen Namen erhalten haben. Das hat die Paten 15 Euro gekostet, die wir natürlich für die Hunde verwendeten.
Nun haben wir sie aufgepäppelt, sie leben in einer Pflegestelle mit einer weiteren Hundemama zusammen und sie sind bereit, ein endgültiges Zuhause zu finden.
An diesem Sonntag werden wir sie auf unserer Facebook-Seite vorstellen und unser bestmöglichstes tun, damit sie zu tollen Menschen reisen dürfen. Die Babys und natürlich auch Mama Betty.
Verena Brandstätter